Wellington · NEW ZEALAND

Wenn ihr irgendwann das Glück habt einen Tag in der kleinsten, aber coolsten Hauptstadt der Welt zu verbringen, gibt es so einige Dinge, die ihr nicht verpassen solltet. Heute dreht sich alles um Wellington, einer wunderschönen, kleinen, hügeligen Stadt. Wellington hat zwar im Vergleich zu Berlin eine verschwindend geringe Einwohnerzahl, dafür aber viel zu bieten. Während Auckland die prominente, nordische Schwester ist und es sich in etwa so verhält wie mit Melbourne und Sydney, findet man hier eine aufregende, unkonventionelle Stadt, mit einem überschäumendem Angebot an ausgefallenen Bars und kleinen Cafés, die Kaffee so ernst nehmen als wäre es eine Religion, ein großes Angebot an Galerien für zeitgenössische Kunst, liebevoll eingerichtete Shops und leckerem Essen. Alles in einer lebendigen, urbanen und entspannten Atmosphäre.

Den Tag beginnt man am besten damit, den Mount Victoria zu besteigen. Schmale, kurvige Straßen führen zum ersten Aussichtspunkt, an dem sich eine kleine Schaukel befindet. Unbedingt über den Dächern von Wellington hin und her schwingen und die an- und ablegenden Schiffe beobachten. Noch weiter hinauf und man erreicht den höchsten Aussichtspunkt mit einem windigen, aber wunderbaren Panoramablick über Wellington, den Naturhafen und das Meer. ‘Windy Wellington’, wie es liebevoll genannt wird, macht hier seinem Namen alle Ehre.

Am schönsten ist es im Stadtinnern die Cuba Street rauf und runter zu spazieren, denn dort ballen sich Bars, Cafés und Läden zu einem kleinen Microkosmus aus schönen Dingen und man könnte dort Stunden damit zubringen, die alten Fassaden der Villen und Streetart zu begutachten. Nach genug Kaffee, Essen und Mode, kann man gemütlich an der Wasserfront entlang flanieren und die Päärchen und coolen Skaterboys beobachten, von denn es hier verdammt viele gibt. Der unbestreitbare Vorteil der kleinen Stadt ist, dass man sich nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln plagen muss, denn alles ist bequem in 10 min zu Fuß zu erreichen, egal wo man sich gerade befindet.

Falls man noch nicht genug hat und sich in das Nachtleben stürzen möchte, wird die Entscheidung nicht leicht fallen, denn die Bars in Wellington setzen Trends für Cocktails in der ganzen Welt. Da gibt es das Matterhorn, eine lokale Institution für gute Drinks und die neuseeländische Musikszene. Im Crumpet mixt euch ‘Darling’ mit größter Kunstfertigkeit Cocktails oder ihr versucht die Motel Bar zu finden, die sich angeblich irgendwo in einer ruhigen Gasse der Tory Street versteckt. Hat man die unauffällige Holztür entdeckt, muss man die weiße Türklingel betätigen und auf das Summen warten, um dann den Stufen nach oben zu folgen. So oder so ähnlich lautete die Beschreibung zu dieser geheimnisvollen Bar, die wir leider nie entdeckten und dafür in einer Karaoke Bar landeten. Dann muss ich wohl noch einmal zurückkommen, denn die Zeit war viel zu kurz an diesem wunderbaren Ort.

Vielen Dank an Shannon, Emma und die Anderen von New Zealand Tourism und Air New Zealand.

Address:
Positively Wellington Tourism · 2-6 Gilmer Terrace · 10017 Wellington

Contact:
Tel: +64 4 916 1205 · Mail: contact@WellingtonNZ.com · Web: www.wellingtonnz.com

Text & pictures by Anke Nunheim

Martin Ilgner

Martin Ilgner kreiert wunderschöne, sensible Fotografien, die zarte Erinnerungen an einen Ort namens Heimat wecken. An dem das Leben mit der Natur im Einklang ist und man barfuß über Wiesen läuft, Brombeeren pflückt und eine frische Briese die Beine umspielt. Ilgner strebt in seiner Arbeit nach einer ehrlichen und authentischen Ästhetik.

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Playtime

‘Playtime’, zu deutsch ‘Spielzeit’ ist die erste Kollektion von Ying Zhang und Ida Thonsgaard. Die Idee hinter der Kollektion war, eine spielerische, leicht zu montierende Inneneinrichtung zu gestalten und den Prozess der Zusammenstellung der Stücke, das Falten und Verbinden zu einem interessanten und unterhaltsamen Teil des Designs zu machen.

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Alias

Die eigens für die Orangerie Schloss Rheda konziperte Skulptur ‘Alias’ von Miriam Jonas wirkt wie ein fremdes undefinierbares Wesen. Im vierzig Sekunden Takt wird das Gebilde aus transparentem PVC von einem Gebläse mit Luft gefüllt. Sobald das Gebläse ausgestellt wird entweicht Luft und es entsteht der Eindruck die Skulptur würde zum Leben erweckt und atmen.

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The serpent that ate it’s tail

‘Die Schlange, die ihren eigenen Schwanz fraß’. Unter diesem Titel nahm die Fotografin Catherine Losing die von dem Foodstylisten Iain Graham inszenierten Werke auf. Grotesk und nahezu hypnotisierend wirken ihre Bilder.

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Shaping Air

Wir haben die Arbeiten des japanischen Künstlers Yasuaki Onishi schon einmal hier auf iGNANT vorgestellt. Üblicherweise sind es abstrakte Phänomene, um die Onishi seine Fäden schlingt. Jetzt widmet sich der Künstler der Materie und nutzt die Form des CLA von Mercedes-Benz als Grundlage für eine neue, einzigartige Kunstinstallation. mb! by Mercedes-Benz begleitete ihn dabei mit der Kamera.

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Sommer Basics

Endlich ist der Sommer in Berlin angekommen und die Temperaturanzeige steigt den 30 Grad entgegen. Zeit euch ein paar schöne und nützliche Sommerbegleiter in unseren Daily Basics vorzustellen. Viel Spaß damit und genießt den Sommer. Man sieht sich am Badesee.

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Haus in Nagahama

Mit dem Ziel einen Raum zu schaffen, in dem eine Pufferzone zwischen ruhiger, ländlicher Landschaftstruktur und der belebten Straße im Norden entsteht, entwarfen die Architekten Atshuhiro Koda und Momo Sano des Architekurbüros ‘Comma Design Office’ das ‘Haus in Nagahama’.

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Negative Space

In der Kunst ist negativer Raum der Raum, der um ein Subjekt – bzw. zwischen den verschiedenen Subjekten – eines Bildes ist. Der negative Raum wird am deutlichsten, wenn er um das Subjekt herum ein interessantes Muster oder eine Figur erschafft. Er wird oft als Mittel benutzt, den eigentlich relevanten Teil eines Bildes hervorzuheben.

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Places

Menschenleer, still und in Nebelschwaden gehüllt wirken die Städte und Landschaften in Alex Fradkins Aufnahmen wie verwunschene, längst vergessene Zwischenwelten. Unwirklich und doch greifbar – das Konzept ‘Ort’ ist Grundthema vieler fotografischer Arbeiten von Alex Fradkin, zieht sich wie ein roter Faden durch seine Arbeiten und verknüpft die meisten seiner fotografischen Projekte miteinander.

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Joel Rea

Joel Rea entführt den Betrachter in eine fast cineastische und energiegeladenen Welt, in der Größen verschoben sind und die Realität einer ungebremsten, fantastischen Umgebung zu weichen scheint. Bis zu 750 Stunden investiert der Australier in ein Gemälde, getrieben den größeren Zusammenhang zwischen Menschheit und der sie umgebenden Umwelt zu erörtern und zu erfassen.

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