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Gue(ho)st House

Christophe Berdaguer and Marie Péjus haben ein altes Haus in Frankreich in ein bemerkenswertes architektonisches und skulpturales Besucherzentrum verwandelt, indem sie es in einen Mantel aus Polystyrol und Farbe steckten.

Das Herzstück des Projekts ist die Umwandlung eines bestehenden Gebäudes, das zuerst ein Gefängnis, dann Schule und zuletzt Bestattungsunternehmen war. Mit diesem Kontext im Hinterkopf, nutzten die Künstler die Erinnerungen an den Ort und verwandelten ihn in eine Art Geisterhaus, eine wahre architektonische Phantasmagorie, wie der Titel bereits impliziert. ‘Gue(ho)st House’ angelehnt an Marcel Duchamps Wortspiel: a Guest + Host = A Ghost, war der Auslöser für das Projekt und bietet eine Schnittstelle zwischen den Hosts (Kunstzentrum, Gemeinde) und den Gästen (Besucher, Künstler). Berdaguer und Péjus bedeckten das ursprüngliche Haus mit einem weißen Schleier, der auf die Umgebung tropft und so einen Art lebenden Körper bildet, eine sich bewegende Form, die sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft blickt.

All images © Berdaguer&Pejus | Via: dejoost

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