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Bus Stop

In einer Großstadt wie Berlin kommt man nicht darum herum die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen und so haben wir alle schon so einige Stunden unseres Lebens damit zugebracht auf den Bus zu warten. Alle paar Minuten des Tages, in jeder Hauptstadt der Welt, versammeln sich Menschen in kleinen Gruppen für einige Momente, um den gleichen Raum zu teilen. Man wartet auf Bus oder Bahn, hört Musik, liest oder beobachtet einfach die vorüberziehenden Menschen. Reine Routinie und nichts Besonderes, nicht so für Fotograf Richard Hooker.

In seiner Serie 'Bus Stop' zeichnet er das Portrait einer vielfältigen Gesellschaft Londons. Vier Jahre verbrachte Hooker damit, einen Einblick in die erstaunliche Vielfalt der Stadt zu gewähren. Die Beziehungen zu Umgebungen und untereinander darzustellen. Ein flüchtiger Moment, der sich niemals wiederholen wird und nur durch das Auge der Kamera und im Lauf der Zeit an Mehrwert gewinnt. Es sind die kleinen Momente und spontanen Treffen, die sich alle paar hundert Meter in der Hauptstadt Englands und überall wiederholen. In seinen Worten: 'In diesen flüchtigen Momenten, in denen man versuch sich unter Fremden die Zeit zu vertreiben, ist diese Ansammlungen von Menschen völlig einzigartig. Die Art wie Menschen Raum in Besitz nehmen, wie sie zusammenkommen, ist oft besser als alles, was ein Art Director oder Fotograf hätte bewusst replizieren können. Diese ungewöhnlichen Kompositionen haben Ähnlichkeit zu den humanistischen Szenen von Malern aus der Zeit der Renaissance'.

All images © Richard Hooker | Via: It's nice that

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