Freulein Anna & Žiga Tomori

Seit ich Freulein Annas Briefe an den Cowboy gelesen, quatsch verschlungen habe, bin ich großer Fan und habe mich deshalb sehr auf das Treffen mit ihr und Mitbewohner und Illustrator Žiga Tomori gefreut. Ich war gespannt, wer sich hinter den wunderschön, poetischen Worten und den impulsiven Illustrationen verbirgt und hatte einen interessanten, lustigen und entspannten Nachmittag mit den beiden.

Žiga kommt ursprünglich aus Slowenien und ist vor drei Jahren nach Berlin gekommen ‘um frei zu sein’ wie er sagt. Seine Miete verdient er im Callcenter aber seine Leidenschaft gilt dem Zeichnen, kreativ sein, anders leben. In der Schule war er ‘ultra lazy’ er begann stattdessen zu zeichnen und entwickelte seitdem seinen unverkennbar offenen Stil. Nach der Schule studierte er Industriedesign, sein Vater ist, genau wie die Hälfte seiner Familie, Architekt. Žiga arbeitet ebenfalls an Häusern, nur auf eine etwas andere Art. mit seinen Stiften entwirft er ganze Schlösser, Traumhäuser, alte, neue, intakte und kaputte und sieht in ihnen eine Art Spiegel seiner Selbst und seiner Seele. Das ausfüllen der Linien und immer wieder Überarbeiten seiner Zeichnungen hat für ihn meditativen Charakter. Er kann abschalten und geht völlig in seiner Aufgabe auf. Žiga arbeitet außerdem als freischaffender Illustrator und Grafik Designer, außerdem veröffentlicht er regelmäßig Arbeiten auf ARTiBERLIN.
Anna lernte er beim WG-Casting kennen und nachdem die beiden über einer Tasse Kaffee stundenlang quatschten bat Anna ihn einzuziehen. Freulein Anna ist momentan Regieassistentin. Sie hat schon viele Sachen gemacht ‘eigentlich schreibe ich aber damit verdiene ich kein Geld’ sagt sie. Kunst, Musik und Germanistik hat sie studiert und währenddessen immer journalistisch gearbeitet. Bis sie mit ihren privaten Texten rausrückte dauerte es allerdings eine Weile. Irgendwann packte sie ihre Texte, die sie in ihren Schubladen und zahlreichen Koffern gesammelt hatte auf ihre Website. Was für sie ein großer Schritt war, bringt Anderen mindestens genauso viel Vergnügen; Schmunzeln, Lachen, Weinen und Mitfühlen, ihre Arbeiten sind fesselnd, schön, sie berühren, sind sehr persönlich. Die Reaktionen auf ihre Homepage waren gut, heute schreibt sie auch Cowboybriefe für ARTiBERLIN. Der Cowboy – ursprünglich ein junger Mann – begleitet sie, zeigt sein Gesicht mit allerhand Utensilien in ihrem Zimmer, in ihren Texten, in ihrem Leben und wandelte sich zu einem Teil ihrer selbst. Freund und Vertrauter, Feind, Berater, Gewissen, Kumpane, der Cowboy ist alles in einem. Sie wünscht sich ein Buch zu schreiben, Kurzgeschichten und Briefe soll es enthalten. Einen Käufer hat sie auf jeden Fall schon mal!

Text & pictures by Caroline Kurze

The serpent that ate it’s tail

‘Die Schlange, die ihren eigenen Schwanz fraß’. Unter diesem Titel nahm die Fotografin Catherine Losing die von dem Foodstylisten Iain Graham inszenierten Werke auf. Grotesk und nahezu hypnotisierend wirken ihre Bilder.

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Shaping Air

Wir haben die Arbeiten des japanischen Künstlers Yasuaki Onishi schon einmal hier auf iGNANT vorgestellt. Üblicherweise sind es abstrakte Phänomene, um die Onishi seine Fäden schlingt. Jetzt widmet sich der Künstler der Materie und nutzt die Form des CLA von Mercedes-Benz als Grundlage für eine neue, einzigartige Kunstinstallation. mb! by Mercedes-Benz begleitete ihn dabei mit der Kamera.

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Sommer Basics

Endlich ist der Sommer in Berlin angekommen und die Temperaturanzeige steigt den 30 Grad entgegen. Zeit euch ein paar schöne und nützliche Sommerbegleiter in unseren Daily Basics vorzustellen. Viel Spaß damit und genießt den Sommer. Man sieht sich am Badesee.

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Haus in Nagahama

Mit dem Ziel einen Raum zu schaffen, in dem eine Pufferzone zwischen ruhiger, ländlicher Landschaftstruktur und der belebten Straße im Norden entsteht, entwarfen die Architekten Atshuhiro Koda und Momo Sano des Architekurbüros ‘Comma Design Office’ das ‘Haus in Nagahama’.

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Negative Space

In der Kunst ist negativer Raum der Raum, der um ein Subjekt – bzw. zwischen den verschiedenen Subjekten – eines Bildes ist. Der negative Raum wird am deutlichsten, wenn er um das Subjekt herum ein interessantes Muster oder eine Figur erschafft. Er wird oft als Mittel benutzt, den eigentlich relevanten Teil eines Bildes hervorzuheben.

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Places

Menschenleer, still und in Nebelschwaden gehüllt wirken die Städte und Landschaften in Alex Fradkins Aufnahmen wie verwunschene, längst vergessene Zwischenwelten. Unwirklich und doch greifbar – das Konzept ‘Ort’ ist Grundthema vieler fotografischer Arbeiten von Alex Fradkin, zieht sich wie ein roter Faden durch seine Arbeiten und verknüpft die meisten seiner fotografischen Projekte miteinander.

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Joel Rea

Joel Rea entführt den Betrachter in eine fast cineastische und energiegeladenen Welt, in der Größen verschoben sind und die Realität einer ungebremsten, fantastischen Umgebung zu weichen scheint. Bis zu 750 Stunden investiert der Australier in ein Gemälde, getrieben den größeren Zusammenhang zwischen Menschheit und der sie umgebenden Umwelt zu erörtern und zu erfassen.

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ETT LA BENN

Unter dem Leitspruch: ‘Wenn man etwas wirklich will, dann funktioniert es auch’, haben sich Oliver Bischoff, Danilo Dürler und Johann Gooßen im Herzen Berlins unter dem Namen Ett la Benn zusammengefunden. In ihrer jungen Beratungsagentur steht vor allem der kreative Prozess im Vordergrund.

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Flickr Friday

Dein Eskapismus muss dir doch irgendwann mal langweilig werden. Denkt sie. Denke ich. Ich häkele hässliche Pullover aus meinen Gedanken, dabei weiß doch jeder, dass die zu schwer sind für diesen Sommer, der so geräuschvoll um die Ecken schielt, wie ein schlechter Agent durch die Vorhänge.

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Nudes

Betrachtet man die Bilder der Künstlerin Victoria Selbach, findet man sich gefangen in einem intimen Moment. Mit ihrem Spiel von Licht und Schatten erschafft die Künstlerin Victoria Selbach eine Komposition, die uns in einen flüchtigen und dennoch intensiven Moment zu versetzen scheint.

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