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Alvaro Sanchez-Montañes

So häufig berichten wir hier von Fotografen und ihren Arbeiten und manchmal fragt man sich, ob das Auge nicht langsam alles gesehen hat. Dann ist es immer wieder faszinierend, doch weiterhin Blickwinkel und Eindrücke zu entdecken, die durch Andersartigkeit überzeugen. Man könnte meinen, es müsste dabei immer aufwendiger und ungewöhnlicher zugehen, doch häufig liegt das Gute oft im Einfachen.

Der Spanier Alvaro Sanchez-Montañes findet das Spektakuläre im Unspektakulären und das besondere an seinen Bildern ist: Sie zeugen von einer starken Ruhe und vermitteln zugleich eine kraftvolle Dynamik. Wie schafft er das? Mal ist es ein besonderer Blickwinkel, mal eine intuitive Farbästhetik und immer ein deutliches Gefühl für Klarheit und Komposition. In seinem Portfolio findet sich so gut wie kein Bild, auf dem ein Mensch den Betrachter direkt ansieht. Vielmehr arbeitet Sanchez-Montañes mit dem Moment und der Kraft des Indirekten. Menschen die in Bewegung sind, sich wegdrehen oder auf etwas verweisen und Landschaftsaufnahmen in denen Wolken, Wind oder ein dynamisches Element, wie ein kraftvoll aufstrebender Baum, das Bild mit Leben füllen und Geschichten erzählen, wie die vom Sand, der sich ein namimbisches Dorf zu eigen machte.

All images © Alvaro Sanchez-Montañes

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