Kingston University photography students Luke Evans and Josh Lake wanted to do something unusual for their final major project, so they decided to turn themselves into human cameras by eating 35mm film squares and letting their bodies do the rest. The single film segments were first ingested, excreted (in a dark room) then washed. The damages made to the emulsion surface by the students’ internal organs were examined with the assistance of a scanning electron microscope and in this way the process for creating the series is visualized in three large-scale black and white prints.






All images © Luke Evans & Josh Lake | Via: Peta Pixel









Jun 14, 2012 · 12:03
Sowas hab ich echt noch nie gesehen gehört. Zwar das es ein paar Fotografen gibt die Ihren Mund als "Pinhole" Kamera genutzt haben. Aber das?
Die Ergebnisse sind dennoch beeindruckend!
Jun 14, 2012 · 14:10
Ich finde das eher flach. Die Streifen sind nicht entwickelt und ausbelichtet sondern es wird lediglich die Deformation des Negativs unter dem Mikroskop betrachtet. Dementsprechend spielt der fotografische Prozess dabei gar keine Rolle, hätte genauso gut ein verdautes Stück Plastik sein können.
Jun 14, 2012 · 14:53
War es aber nicht Lukas... und nur darum geht es! Es geht wie immer nur um die Idee und die war gut.
Jun 14, 2012 · 15:31
ich finds wie Lukas auch eher flach. Es ist doch völlig klar dass das Negativ bei dieser Prozedur das Entscheidende ist. Also ein Bild mit oder noch besser vom Negativ wäre doch der Output, oder? Und nicht diese beliebigen Elektronenmikroskopvergrößerungen. Welchen Bezug hat das?
Und um ganz ehrlich zu sein bezweifle ich sogar dass irgendwas von einem Negativ nach der Verdauung übrig bleibt. Klar, das kommt auf den Film an. Ich zweifle ja auch nur und hätte deshalb gern das "fertige" Negativ gesehen.
Jun 14, 2012 · 15:55
Ich finde das Projekt an sich ja auch nicht schlecht Jo, nur es als etwas fotografisches zu verkaufen nur weil man ein Negativ benutzt ist halt schlecht. Kommt schließlich kein fotografischer Prozess zum Einsatz.
Da gibts passendere Arbeiten in der Experimentellen Fotografie.
Bei den Damrstädter Fototagen hing auf der Mathildenhöhe was ganz cooles von einem deutschen Fotografen. Hab leider vergessen wie er hieß. Der hat auf Großformatnegative geschossen und die Dinger dann entwickelt. Da spielt eben die Fotografie dann doch eine Rolle. Oder eine Freundin von mir experimentiert gerade damit, Negative absichtlich verschimmeln zu lassen und so die Sporen und deren Wachstumsmuster sichtbar zu machen...
Jun 14, 2012 · 16:06
Na da bin ich ganz bei dir Lukas, aber wie schon erwähnt... die Idee macht's. Die Experimente deiner Freundin hören sich sehr interessant an, wäre schön sowas mal zu sehen wenn es fertig ist. Nach diesem Darmstädter Fotografen muss ich doch gleich glatt mal googlen. ;-)
Jun 14, 2012 · 18:47
Der »deutsche« Fotograf war kein Deutscher sondern Österreicher, Walter Ebenhofer, Steyr (A). Der schiesst auf Filmpackungen und entwickelt die Negative oder das Fotopapier danach.
Zum gezeigten frage ich mich auch wo der fotografische Ansatz ist. Fotografie oder der fotografische Prozess begründet sich nach L. Moholy-Nagy in Licht und lichtempfindliche Schicht. Das Negativ gibt es, aber kein Licht (?) - wurde das Negativ belichtet (?) wenn dann maximal außerhalb des Körpers. Demzufolge hat kein fotografischer Prozess im Körper stattgefunden. Warum gibt es kein Abzug (auch wenn er nichts konkretes zeigen würde - ein nicht komplett schwarzes Bild würde ja wenigstens die Anwesenheit von Licht verdeutlichen)
Mich würde auch die äußere Form des Negativ interessieren, wie es nach dem Verdauungsprozess aussieht, dafür hätte wahrscheinlich 4-5 fache Vergrößerung gereicht. Was interessant wäre, wie denn das Negativ vorher ausgesehen hat . Als »Vergleich« - vllt sieht das vorher ja nicht groß anders aus.
Alles angenommen, sie haben es wirklich verschluckt, was ich mir auch schon schwer vorstellen kann wegen den spitzen kanten *ouch