Yougo Jeberg

Es sind existentielle Prozesse im Leben, denen sich der Fotograf Yougo Jeberg in seiner Arbeit verschrieben hat. Seine Bilder erzählen vom Erwachsenwerden. Von dem Moment in dem man an einer Schwelle steht, und zurückblickt auf eine Zeit der Unbeschwertheit und Leichtigkeit, in der die Freunde der Mittelpunkt des Lebens sind und man in seinem ganz eigenen Kosmos lebt. Sie erzählen davon, wie man sich dagegen wehrt die jungen Jahre als einen Lebensabschnitt zu begreifen, obwohl es doch unausweichlich ist, und dienen selbst als Mittel diese Zeit zu verewigen und somit auch ein Stück weit loszulassen. So ist das Fotografieren für Jeberg zu einer befreienden Notwendigkeit geworden, dem Leben und seinen Herausforderungen und Veränderungen zu begegnen und sein umfangreiches Portfolio liest sich wie das Tagebuch seiner Reise.

Obwohl der 20-jährige Franzose, der mittlerweile in New York lebt, auch große kommerzielle Produktionen schießt, sind seine Freunde nach wie vor das liebste Motive seiner Arbeit und die Art, mit der er seine Bilder als Form gemeinsamer Erlebnisse und Erfahrungen festhält, macht sie zu authentischen, ehrlichen und persönlichen Zeugen seiner Zeit.

I really like your projects ‘Stuck in the youth’ and ‘Overcome death’. Can you tell us something about that?
‘Stuck in the youth’ means when you are young, you are innocent and don’t really know what is happening around you, you are far away from the reality. Then you continue to grow up and you wanna stay in this innocence, so it’s why I call it stuck in the youth. We don’t want to be adults, just want to keep doing our foolishness. ‘Overcome death’ is the album after ‘Stuck in youth’, I changed the name because something happened in my life and it changed my point of view on death and creepy stuff, it still does even today. Now I got a new album called Cruisin’ is the answer (I moved to NYC), like ‘How to overcome death, Cruisin’ is the answer’…

Are some photographs emblematic of your work? Which one for example and why?
I really don’t know if there is one photo emblematic of my work but I like the last photo I did, it’s kind of emblematic of my work, as well as of my life. I like chilling with my friends in landscapes, in the wild, I like creating photos with nothing or just with things we found on the moment.

What needs to be particular for you in a motif?
The reality of our way of living, the truth of the youth.

Apart from your commercials, do you mostly take pictures of friends of yours? Are they mostly eager to be photographed?
I mostly take pictures of my friends or people I meet, and I also take pictures of my friends for commercials too. Because I know I will do a good shoot if I’m with them. It’s not really the same when you take pictures of people you never met. I do my best photos when they are not aware or when they don’t want to be photographed!

Do you/they find it easier when alcohol or partying is involved? Also in terms of: How much do you like to portray a certain lifestyle?
We often have fun with or without alcohol, it’s easier when we are in a good mood, we do crazy stuff, we discover unknown places, it’s always an experience, an experience makes it easier because we don’t get bored.

Do you think photography can be a tool to work against transitoriness? Is there such a thing as the aura of a photograph?
Yeah sure, it’s more than a tool, it’s a weapon against transitoriness, photos stuck us in the youth, the more we live, the more we do photos and the more we want to stay in that ephemeral experience. There is an aura in every picture, maybe picture of a boy running naked in the grass has got a deeper aura than a sleeping kitten.

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The serpent that ate it’s tail

‘Die Schlange, die ihren eigenen Schwanz fraß’. Unter diesem Titel nahm die Fotografin Catherine Losing die von dem Foodstylisten Iain Graham inszenierten Werke auf. Grotesk und nahezu hypnotisierend wirken ihre Bilder.

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Shaping Air

Wir haben die Arbeiten des japanischen Künstlers Yasuaki Onishi schon einmal hier auf iGNANT vorgestellt. Üblicherweise sind es abstrakte Phänomene, um die Onishi seine Fäden schlingt. Jetzt widmet sich der Künstler der Materie und nutzt die Form des CLA von Mercedes-Benz als Grundlage für eine neue, einzigartige Kunstinstallation. mb! by Mercedes-Benz begleitete ihn dabei mit der Kamera.

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Sommer Basics

Endlich ist der Sommer in Berlin angekommen und die Temperaturanzeige steigt den 30 Grad entgegen. Zeit euch ein paar schöne und nützliche Sommerbegleiter in unseren Daily Basics vorzustellen. Viel Spaß damit und genießt den Sommer. Man sieht sich am Badesee.

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Haus in Nagahama

Mit dem Ziel einen Raum zu schaffen, in dem eine Pufferzone zwischen ruhiger, ländlicher Landschaftstruktur und der belebten Straße im Norden entsteht, entwarfen die Architekten Atshuhiro Koda und Momo Sano des Architekurbüros ‘Comma Design Office’ das ‘Haus in Nagahama’.

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Negative Space

In der Kunst ist negativer Raum der Raum, der um ein Subjekt – bzw. zwischen den verschiedenen Subjekten – eines Bildes ist. Der negative Raum wird am deutlichsten, wenn er um das Subjekt herum ein interessantes Muster oder eine Figur erschafft. Er wird oft als Mittel benutzt, den eigentlich relevanten Teil eines Bildes hervorzuheben.

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Places

Menschenleer, still und in Nebelschwaden gehüllt wirken die Städte und Landschaften in Alex Fradkins Aufnahmen wie verwunschene, längst vergessene Zwischenwelten. Unwirklich und doch greifbar – das Konzept ‘Ort’ ist Grundthema vieler fotografischer Arbeiten von Alex Fradkin, zieht sich wie ein roter Faden durch seine Arbeiten und verknüpft die meisten seiner fotografischen Projekte miteinander.

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Joel Rea

Joel Rea entführt den Betrachter in eine fast cineastische und energiegeladenen Welt, in der Größen verschoben sind und die Realität einer ungebremsten, fantastischen Umgebung zu weichen scheint. Bis zu 750 Stunden investiert der Australier in ein Gemälde, getrieben den größeren Zusammenhang zwischen Menschheit und der sie umgebenden Umwelt zu erörtern und zu erfassen.

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ETT LA BENN

Unter dem Leitspruch: ‘Wenn man etwas wirklich will, dann funktioniert es auch’, haben sich Oliver Bischoff, Danilo Dürler und Johann Gooßen im Herzen Berlins unter dem Namen Ett la Benn zusammengefunden. In ihrer jungen Beratungsagentur steht vor allem der kreative Prozess im Vordergrund.

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Flickr Friday

Dein Eskapismus muss dir doch irgendwann mal langweilig werden. Denkt sie. Denke ich. Ich häkele hässliche Pullover aus meinen Gedanken, dabei weiß doch jeder, dass die zu schwer sind für diesen Sommer, der so geräuschvoll um die Ecken schielt, wie ein schlechter Agent durch die Vorhänge.

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Nudes

Betrachtet man die Bilder der Künstlerin Victoria Selbach, findet man sich gefangen in einem intimen Moment. Mit ihrem Spiel von Licht und Schatten erschafft die Künstlerin Victoria Selbach eine Komposition, die uns in einen flüchtigen und dennoch intensiven Moment zu versetzen scheint.

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