Das ‘Growing Cabinet’ wurde von Yiconglu designt. Klingt als wäre es ein Import aus Japan, kommt aber von einem Berliner. 1982 in der Hauptstadt geboren, durchläuft Yiconglu verschiedene Ausbildungen in den Bereichen Industrie- und Produktdesign und entwirft 2007 das ausziehbare Regal, das ‘Growing Cabinet’.
Indem die Schubladen an den Seiten platziert werden, kann das Regal in die Breite wachsen und so Abstellflächen und Stauraum dynamisch vergrößern. Yiconglu hat bereits zahlreiche Preise für seine Arbeiten gewonnen, unter anderem auch für die Teilnahme an dem Wettbewerb ‘Wohnwerzeuge’ der IKEA Foundation. Heute lebt und arbeitet er in Leipzig.













Apr 13, 2012 · 10:30
Genial!
Apr 13, 2012 · 12:05
tolle idee
Apr 13, 2012 · 12:33
Eine wirklich sehr gute und vor allem simple Idee !!
Doch irgendwie sieht alles einwenig nach IKEA aus, ob das an den Plastikkisten, den Griffen den nicht bündigen Regalkorpus oder dem Wettbewerb liegt weiß ich nicht, dass finde ich schade. In Bild 3 fällt eine schlechte Verarbeitung der Führungsschienen auf, sind die unbedingt notwendig oder lässt sich dieses Problem vielleicht ganz in Holz, durch eine Profilfräsung lösen ? Eine weitere Frage bleibt, ob die Griffe überhaupt notwendig sind, geht das nicht auch mit schieben von der gegenüberliegenden Seite? Wenn doch, genügen vielleicht 30er Bohrungen wo man mit den Fingern rein greifen kann und diese dann ziehen. Dann gefällt natürlich nicht, dass zum einen Bündig, ja sogar auf Gärung gearbeitet wird und dann beim Regal darauf gar nicht geachtet... Das kann man besser lösen. Wie ist es mit der Kabelführung für den Lautsprecher, funktioniert dass oder ist es nur show?
Im großen und Ganzen ist es ein wirklich gutes Konzept, es gefällt mir sehr!! Doch sollte auch auf die kleinen Details geachtet werden. "Ein Möbel muss von hinten genauso gut, wie von vorne aussehen".
Apr 13, 2012 · 14:54
da wird's mir gleich schwindelig ! lustig.
Apr 14, 2012 · 01:29
Das Konzept ist super! Ein flexibles Regal das auch funktioniert und nicht durch umständliches Stapeln etc auskommt.
Mit den griffen stimme ich dir voll zu- das wirkt zu billig.
Führungsschienen aus Holz sind kaum umsetzbar, da durch die einseitige Belastung eine zu hohe Reibung entsteht und sich die Schubkästen dann kaum noch ohne eine großen Aufwand bewegen lassen. Aber ich könnte mir vorstellen das man eine Führung entwickelt die verdeckt ist und nur durch dünne Metallschienen geführt wird. So könnte man auf relativ dünne Nuten in der Rückwand umsteigen und das ganze dann beidseitig ausbilden. So wäre das Probelem "hinten und vorne" gelöst.
Aber hey das Konzept steht und für den ersten Prototyp find ich es ziemich gelungen!!!
Apr 14, 2012 · 13:02
@ Sascha: absolut, so sehe ich es auch ! Sehr gutes Konzept !! Ja, z.B. eine T-Nute mit eingelassener Führungsschiene wäre doch super..
Apr 17, 2012 · 21:08
Geniales Möbel, der einzige Nachteil ist wohl die billige Verarbeitung wenn man eine Schublade rauszieht. Jemand eine Ahnung was das kostet? Habe dazu bisher noch keinen Preis finden können.