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Julian Wolkenstein

Bei der ‘Postiche Collection’ des australischen Fotografen Julian Wolkenstein geht es vor allem um eins: den Mythos des Bartes. In allen Formen und Farben trugen ihn seit jeher große Dichter und Denker, religiöse Prediger genauso wie Hippies oder Holzhacker. Aber da auch Wolkenstein nicht nur die Vorzüge des pflegeintensiven und kratzigen Gesichtshaares kennt hat er sich auf die Suche nach einer ganz besonderen Bartform gemacht.

Bei den eindrucksvollen Exemplaren in seinen Portraits handelt es sich um künstliche Bärte, die besondere Kräfte besitzen sollen und seit langer Zeit von Generation zu Generation weitergereicht wurden. Die Träger in seinen Bildern hat er nach eigenen Aussagen in mühsamer Recherche in den verwegensten Ecken der Welt aufgespürt und die Geschichten ihrer Bärte hier unterhaltsam dokumentiert. Ich werde jedoch das Gefühl nicht los, dass er sich das alles nur ausgedacht hat…

All images © Julian Wolkenstein

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