Der ‘Forest of Hope’, entworfen von den Architekten Giancarlo Mazzanti, steht in den Slums von Altos de Cazuca, Kolumbien. Das Dach mit einer Fläche von 700 Quadratmetern, konstruiert aus grünen Dodekaedern, hebt sich wie ein kleiner Wald von der restlichen monotonen Landschaft ab.
An einem Hang gelegen ruht die multifunktionale Struktur auf Stahlträgern, die in verschiedenen Winkeln geneigt sind. Die Konstruktion dient als Sportcenter und unterstützt Interaktion und das Zusammenwachsen zu einer funktionierenden Gemeinschaft. Das Projekt baut darauf in Zukunft zu wachsen und sich sukzessiv zu erweitern.
‘We believe that architecture’s value lies, not only in it, but in what it produces. We are interested in producing actions, change and relationships; this will allow us to develop shapes, patterns or open organizations that act in the construction of social actions. Forest of Hope is what we call an open project, that is a project made out of modules, able to grow, and able to adapt to different situations. It consists on a canopy that is able to grow and change depending on the circumstances.’







All images © Jorge Gamboa | Via: designboom









Mar 13, 2012 · 14:11
Was wollen die Menschen der Slums mit einem solchen Bauwerk, wenn nicht mal ihre Grundbedürfnisse gestillt sind?
Mar 13, 2012 · 15:44
Ich denke Ästhetik ist ein grundlegendes Bedürfnis, gerade in einer solchen Umgebung. Ich finde es gut!
Mar 14, 2012 · 12:03
Ich finde solche Projekte richtig gut, abgesehen von der Asthetik ist es für die Menschen im Slum ein offensichtliches Zeichen, dass sie von der Außenwelt nicht vergessen wurden.
Mar 14, 2012 · 12:30
Ein ästhetisches Grundbedürfnis gönne ich sowohl den Menschen die dort leben, als auch dem Baumeister, aber dennoch finde ich es schon ziemlich makaber sowas dort hinzustellen. Von Architektur verstehen die Slumbewohner sicher nichts und auch nichts von moderner Kunst, weshalb ich mir vorstellen kann, dass der praktisch denkende Bürger am unteren Ende der kapitalistischen Nahrungskette sich maximal darüber freut, einen weiteren Schattenplatz in seinem Viertel zu haben.
Der Gegensatz ist optisch so enorm, dass es einfach nicht wie eine großzügige Geste, sondern wie eine aufgezwungene, unangebrachte Selbstlosigkeit des Architekten rüberkommt.
Und nach "Sportcenter" sieht das auch nicht aus, sondern eher nach nem Bolzplatz mit verhältnislos überteuertem Dach.
Mar 14, 2012 · 13:51
Da die Temperaturen in Kolumbien selten unter 30°C fallen ist ein Sportcenter so wie wir es kennen nicht unbedingt nötig. Oft wird in sozial schwierigen Gebieten Sport als sinnvolle Beschäftigung besonders für jüngere Bewohner angeboten. Sie kommen weg von der Straße, können sich zusammen finden, sich gemeinsam ausleben und vielleicht das erste mal den Sinn von Spielregeln erkunden. Die Ästhetik mag den Nutzern dabei tatsächlich vollkommen schnuppe sein, sieht aber trotzdem besser aus als das 0815 Wellblechdach und zieht damit hoffentlich auch mehr Leute an.
Mar 14, 2012 · 17:52
Also ich finde es ist ein gutes Projekt. Leute zieht es auf jeden Fall an.
LG
Ramona
Mar 17, 2012 · 09:35
wonderfullylost: in narrative design and experience
Apr 10, 2012 · 11:05
GIANCARLO MAZZANTI — custhom designs
Apr 01, 2013 · 05:52
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