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Chris Fraser

Eine ‘Camera obscura’ ist ein dunkler Raum oder Behälter, in den durch ein kleines Loch Licht hineinfallen kann. Bereits Aristoteles erkannte im 4. Jahrhundert v. Chr. das Prinzip und legte damit den Grundstein für die Erfindung der heutigen Kamera. Die ‘Camera obscura’ inspirierte den Fotograf Chris Fraseraus San Fransisco zu seinen Lichtinstallationen. Er untersucht die Möglichkeiten Fotografie lebendig zu machen. Die Kamera wird vom Instrument zur interaktiven Installation und bereits die kleinsten Veränderungen im Lichteinfall haben sichtbare Auswirkungen auf der Projektionsfläche. So kann jeder Besucher mit Frasers Installationen interagieren, teilhaben und sie zur persönlichen Erfahrung werden lassen.

‘My light installations use the ‘camera obscura’ as a point of departure. They are immersive optical environments, idealized spaces with discreet openings. In translating the outside world into moving fields of light and color, the projections make an argument for unfixed notion of sight.’

All images © Chris Fraser

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