Blind Walk

Florian Bong-kil Grosse dokumentiert für sein Projekt ‘Blind Walk’ wie eine Person, die nichts sehen kann sich durch die dunkle Welt tastet. Er navigiert aus der Ferne, beobachtet und hält mit seiner Kamera fest. Der blinde Spaziergänger wirkt unsicher und unbeholfen, seine Bewegungen sind stockend, wie die eines Roboters. Für Grosse wird das Gegenüber damit zunehmend zum Objekt. Hilflos, geleitet von seinen Anweisungen baut sich eine zunehmende Differenz zwischen den beiden sonst ebenbürtigen Versuchsteilnehmern auf.

‘Eine Person kann nichts sehen und bewegt sich meinen Anweisungen folgend. Ich beobachte und dokumentiere ihren Kontrollverlust, während ich sie aus der Ferne steuere. Ihre Koordination und Bewegungen bleiben vorsichtig und zugleich unbeholfen, wie die eines Automaten. Die Differenz zwischen mir und der anderen Person wächst in dem Maße, dass ich sie sichtlich als ein mir gegenüberstehendes Objekt wahrnehme.’

All images © Florian Bong-kil Grosse | Via: Art Sponge

4 Comments

  1. Bülent Alev
    Mar 07, 2012 · 12:40

    hattest du angst, dass du dir leere gehwege ausgesucht hast, du blinder mann?

  2. Tobias
    Mar 07, 2012 · 17:17

    Richtig schöne Idee!

  3. Axel Rudolph
    Mar 09, 2012 · 18:58

    Interessant! In Köln gibt es den Blindwalk als Stadtführung. Die Gäste gehen in einer Gruppe und werden durch einen Tourguide geleitet. http://www.youtube.com/watch?v=VBDZNWMui5I&feature=player_embedded

  4. Noreen
    May 08, 2013 · 04:02

    Além disso, não é praticável para os indivíduos para passar o pace em academias e clubes de saúde por causa de seus compromissos profissionais.
    Logo, é a sua preferência em adiante lugar para alcançar uma solução claro e conveniente que é benévolo o suficiente para
    cumprir o seu propósito sem afetar suas programações.
    Em tais condições, zilch poderia ser melhor do que Fort
    Max Diet.

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