Insgeheim bin ich ja der festen Überzeugung, dass das eigentliche Monopol für Brot backen in Deutschland liegt; nirgendwo sonst gibt es so viel Auswahl, angefangen bei der Vielfalt der Vollkornbrotsorten, über sämtliche Brötchenvariationen, bis hin zur umfangreichen Süßwarenteilchenecke. Was aber das Design der australischen Bäckerei Baker D. Chirico, angeht, könnten sich unsere etwas eingestaubten Backstuben getrost eine Scheibe abschneiden.
Die vom Design Team March Studio entworfene helle Sperrholzkonstruktion lässt sich in Wellenform von der Decke bis zum Boden nieder und bietet den verschiedenen Brotsorten, die frisch aus dem Ofen kommen, Raum zum Auskühlen und zur ästhetischen Präsentation. Die Nischen sind perfekt angepasst an die Form der eigens produzierten Baguettestangen, Rundbrote, Ciabattas, Getreidekringel und Co. Als Gegenstück zum aufwendigen Regaldesign entpuppt sich die monumentale Theke im Zentrum des Ladens als überdimensionales Schneidebrett. Ganz getreu nach dem simplen Verkaufsmotto der Bäckerei: chop loaf, wrap and sell.
Nach Informationen des Fotografen Peter Bennetts, aus dessen Linse die Bilder für diesen Beitrag stammen, ist dies im Übrigen die beste Bäckerei in Melbourne.






All images © Peter Bennetts









Mar 07, 2012 · 22:14
Echt schön die Verbindung von gutem Handwerk und Design. Beides sehr geschmackvoll!
Mar 07, 2012 · 22:59
Sehr schöne Bäckerei! (Aber wir in Österreich können auch sehr gut backen!)
Mar 08, 2012 · 09:48
wirklich grandios .... würde ich gerne mal in natura sehen
Mar 08, 2012 · 11:58
cooles Design vor allem der Farton vom Holz passt zu dem des Brotes. Es zeigt sich mal wieder das Einkaufen zum Event werden muß
Mar 08, 2012 · 16:25
einfach gelungen
Mar 08, 2012 · 19:44
Echt voll schön. Ich liebe Melbourne!
Mar 09, 2012 · 17:33
Selten einen so handwerklich guten und funktionellen Ladenbau gesehen.
Von der Optik natürlich ganz zu schweigen. Kann nur sagen Daumen hoch
Viele Grüße
Jörg
Mar 10, 2012 · 22:21
Die Optik ist in der Tat phänomenal. Ich frag mich allerdings, ob einen die geschwungen Linien und Unregelmäßigkeiten nicht nervös machen. Besonders, wenn man dort Arbeitet.
Das Design hat so viele Fluchten und Blickführungen, das stresst doch bestimmt.