Die Architekten des Büros BYTR haben 2010 die Erweiterung eines Backsteinhauses aus den 50ern fertiggestellt. Die Verkleidung besteht aus verbrannten, hölzernen Planken, wobei der dabei entstehende Kohlenstoff als Konservierungsmittel gegen Pilze und Bakterien dient. Diese alte japanische Technik nennt sich Shou-Sugi-ban.
Der Anbau beherbergt nach Wunsch der Eigentümer einen Weinkeller, eine Küche und einen geräumigen Essbereich. Die zusätzlichen Räume sollten nicht einfach in einem groben Rechteck untergebracht werden. Deshalb untersuchten die Architekten sehr genau das Zusammenwirken des bereits bestehenden Hauses mit einem Anbau in Bezug auf Innen- und Außenwahrnehmung der Räume, einfallendes Sonnenlicht und die verschiedenen Blickwinkel. Um dem alten Bau mit seinen niedrigen Decken die Sicht auf Garten und Straße nicht zu versperren und gleichzeitig hohe Räume im neuen Teil zu realisieren, ergab sich die gewinkelte Struktur des Neubaus.








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