Fuse-atelier

Das Haus der Architekten fuse-atelier in Abiko City, Japan gleicht mehr eine modernen Skulptur als einem Wohnort. Die Eigentümer wünschten sich ein galerieartiges Gebäude, in dem sie ihrer Leidenschaft für Designermöbel Ausdruck verleihen können. Da das Haus auf weichem Grund steht, mussten Stützeinsätze eingebaut werden. Um die Anzahl der Einsätze möglichst gering zu halten und so Kosten zu sparen, wurde die Kontaktfläche zum Boden minimiert und dafür der obere Teil des Gebäudes ausladender gestaltet. Die Wände und das Dach sind so stufenlos geneigt und dehnen den Raum nach oben hin.

Im Innenraum wurde hauptsächlich Beton zur Ausgestaltung der Räume verwendet. Durch die Zusammensetzung, beziehungsweise Trennung der Räume in verschiedenen geometrischen Formen ergibt sich ein interessantes Zusammenwirken von räumlicher Nähe und Distanz sowie einem Spiel aus Licht und Schatten.

All images © fuse-atelier | Via: Design Milk

7 Kommentare

  1. Paul
    18. Jan 2012 · 12:05 Uhr

    Puuh gut Designed aber schwer Vorstellbar dort drin zu Wohnen. Erinnert mich an ein Arketektonisches Museum

  2. Daniel
    18. Jan 2012 · 12:11 Uhr

    Wow, das ist ein sehr ungewöhnlicher Wohnort. Das innere erinnert mich ein wenig an eine Star-Wars Kulisse :-) Für mich wäre das nichts aber interessant sieht es allemal aus!

  3. 007
    18. Jan 2012 · 13:19 Uhr

    james bond bösewicht wochenedhaus!!!

  4. Paula Sonne
    18. Jan 2012 · 15:06 Uhr

    Gut gedacht, erinnert mich aber zu sehr an Industriebau. Der Gemütlichkeitsfaktor liegt irgendwo im Minusbereich. Der eisige Charakter macht mir fast Angst.

  5. f:de
    18. Jan 2012 · 15:37 Uhr

    Ich glaube es sieht so verstörend aus weil es leer ist. Mit ein paar Bildern, Teppichen + Möbel kriegt man daraus auch ein gemütliches Heim.

  6. Christiane
    19. Jan 2012 · 11:53 Uhr

    Es sieht unglaublich aus! Ich finds einfach nur genial, aber ein paar Teppiche mehr könnten nicht schaden. :)

  7. architekturstudentohneahnunghihihi
    20. Jan 2012 · 01:00 Uhr

    heilige salpetersäure,

    schön mit dem sichtbeton und der einrichtung auf den letzten bildern, auch das hinterleuchtete sideboard, wunderbar. aber warum bevorzugen die japaner so verschachtelte innenräume? und wie kommt man eigentlich betrunken die treppe hoch?

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