Gareth Phillips

Im Mittelalter prägten christliche Bilder und Schriften den Begriff des ‘Ars Moriendi’: Die Kunst das Leben loszulassen. Mit der Absicht Trost und Zuversicht zu vermitteln, versprachen sie die Angst vor dem Tod in Einsamkeit zu mildern.

Der britische Dokumentarfotograf Gareth Phillips begleitete über sechs Monate den Alltag eines Sterbehospizes. Seine Bilder fangen die letzten Stadien des Lebens und damit verbundenen Rituale ein. Sie zeigen teils verschwommen und diffus fragile Momente letzter Handlungen, die gezeichnet sind von Empathie für die Würde der Sterbenden und des begleitenden Pflegepersonals. Ebenso verweisen die Bilder auf den Kontrast, den sie mit ihrem Betrachter eingehen. Mit ihm schließt sich ein Kreislauf und lässt Gedanken aufkommen unsere eigene Existenz bewusster wahrzunehmen.

All images © Gareth Phillips

4 Kommentare

  1. Paul
    16. Jan 2012 · 12:28 Uhr

    Sehr beeindruckend. Keine leichte Arbeit diese Art von Fotos zu machen.

  2. André Kniepkamp
    16. Jan 2012 · 12:32 Uhr

    WOW.
    grandiose bilder, die wunderbar als serie funktionieren.
    schweres thema.

  3. Linda
    17. Jan 2012 · 15:20 Uhr

    sehr bewegend! wirklich faszinierende bilder. ich bin sehr beeindruckt

  4. Dani
    17. Jan 2012 · 23:33 Uhr

    Die Bilder sind genau richtig.

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