Mariko Sakaguchi nimmt ein Bad. Dabei macht die Japanerin Selbstporträts und platziert sich mit ihrem Badezuber an den bizarrsten Orten. Egal ob in einem Krankenhauszimmer, einem Restaurant, in einem Konferenzsaal oder dem Familienwohnzimmer, keine Atmosphäre ist ihr zu heilig um sie nicht mit ihrem intimen Badeszenario zu durchdringen. Die Serie beschäftigt sich dabei mit den räumlichen Beziehungen und den sozialen Normen um das Badefass herum. Indem ein so gar nicht in die Szene passendes Element platziert wird, analysiert der Betrachter das Bild viel genauer und ändert seinen Blickwinkel für die Aufnahme und das Geschehen.
Mariko Sakaguchi ist bekannt für ihre unkonventionellen Projekte. Aktuell sind ihre Arbeiten in drei Ausstellungen in Japan und Korea zu sehen. Neben der Fotografie beschäftigt sich Sakaguchi mit Film- und Bühnenarbeit.










All images © Mariko Sakaguchi | Via: designboom








10. Jan 2012 · 13:16 Uhr
Interessantes Projekt. Du erklärst ja auch den Sinn bzw. Hintergrund der Serie. Ich glaube ich habe kein Kunst-Verständnis, ich wäre da nie drauf gekommen
:-)
10. Jan 2012 · 14:23 Uhr
wirklich klasse