Daniel Freytag schlägt in seinen Aufnahmen eine Brücke zwischen Design und Fotografie. Seine Arbeiten sind Momentaufnahmen, unterlegt mit dem Wissen aus dem Bereich des Grafikdesign und einem Bewusstsein für den Bildraum. Er weiß, wie er Motive positioniert und farblich komponiert, um Alltagssituationen Aussagekraft und einen erzählenden Charakter zu verleihen. So haben seine Fotografien oft einen fast ironischen Unterton, der den Betrachter unwillkürlich Schmunzeln lässt. Die Motivwahl beschränkt sich dabei auf Situationen, welche sonst unbemerkt vorübergehen und verleiht den Bildern so einen sehr realen und intimen Charme.









All images © Daniel Freytag







20. Dec 2011 · 11:51 Uhr
aber ist das nicht genau auch die aufgabe eines fotografen? sicher hat herr freytag einen hintergrund aus dem grafik-design. aber ein jeder fotograf sollte doch um positionierung seines motivs und der farblichen komposition wissen. oder nicht? für mich ist hier keine brücke zwischen fotografie und design geschlagen. sondern hier hat ein fotograf ordentliche bilder gemacht.
20. Dec 2011 · 12:42 Uhr
Fotografie kann ja, genau wie Musik, "verschiedene Töne treffen" für Daniel Freytags Art zu fotografieren ist der Bezug zum Grafikdesign sehr charakteristisch, vielleicht auch aufgrund seines Lebenslaufs. Ich mag an seinen Arbeiten sehr gerne, dass er alltägliche Dinge so einfängt als würde eine versteckte Geschichte dahinter stehen. Wobei dieser erzählende, ironische Charakter auch die Brücke zum grafischen Design bildet.
Es ist richtig, dass es Aufgabe eines Fotografen ist Motiv und Farbe richtig zu komponieren und dies gelingt Daniel Freytag einfach sehr gut. Die Bilder setzen sich aus sehr klaren Flächen zusammen, was für mich einen fast plakativen Effekt hat.