Dem Verfall wohnt ein Zauber inne: In den Räumen scheinen sich vergangene Zeiten zu stapeln. Von ihren ursprünglich intakten Funktionen als Steuerzentrale, Theater oder Waschkaue, bleiben poröse Abbilder zurück. Die strengen Linien und Geometrie halten das Skelett aufrecht, während neue Farben es auffüllen. Moos überzieht den Boden, ein Stahlträger hängt herunter und bricht sich im eingedrungen Wasser. Die verbliebenen Versatzstücke fügen sich zu neuem Sinn zusammen und sind Katalysator des eigenen Kopfkinos diesen anderen Ort zu erobern.
Der französische Fotograf Vincent J. Stoker fängt diese Poesie ein – in den Bildern seiner Serie ‘Heterotopia – The tragic fall’. Irgendwo zwischen Realität und Utopie verleiht er den Unorten Substanz. Sie jedoch schlicht als Ruinen zu bezeichnen, würde dem Abenteuer, das wir mit ihnen erleben, nicht gerecht werden.





All images © Vincent J. Stoker







05. Nov 2011 · 23:39 Uhr
wo gibt es diese orte?
06. Nov 2011 · 02:07 Uhr
wunderschön
07. Nov 2011 · 08:48 Uhr
grossartig.
07. Nov 2011 · 10:55 Uhr
beeindruckend
07. Nov 2011 · 11:10 Uhr
das is in russland... war ma auf ner ausstellung von nem ukrainischen fotografen der aus der gegend kommt... weiß aber nicht mehr genau wo das ist.
07. Nov 2011 · 11:12 Uhr
also den letzten raum kenne ich zumindest, bei den anderen bin ich mir nicht sicher... das ding isn verlassenes udssr irgendwo in den bergen von i dont know