Sven Jonke, Christoph Katzler und Nikola Radeljkovic des kroatisch-österreichischen Designkollektivs Numen/For Use arbeiten seit 1998 in den Bereichen Szenografie, Industrie- und Spatialdesign sowie Konzeptkunst. Sie agieren mit ihren installativen Projekten wiederholt im öffentlichen Raum. Mit einfachen Materialien wie Glas, Tape oder Netzen kreieren sie schlichte flexible Strukturen, die Räume in ihrem vollen Maß ausfüllen oder neuen Raum erschaffen. Organisch, semitransparent und lichtfreundlich laden die großzügig geschnitten Höhlen und Röhren ihre temporären Bewohner gleichermaßen zum Bewegen wie zum Verweilen ein.
Die Installation ‘Net’ durchzieht in vielen Schichten den kubischen Raum. Über wenige Aufhängungen verteilt sich das Netz flächig, luftig und fließend von einer Seite zur gegenüberliegenden und berührt sich punktuell zwischen den Ebenen, so dass tiefe Kuhlen entstehen und der Raum in seiner ganzen Dimension erfahrbar wird. Jeder Schritt der anderen ist sichtbar, jede Bewegung zu spüren. Sich gemeinsam durch die Netzte zu hangeln fordert Rücksicht und offenbart das soziale Potenzial des Projekts.








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