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Studio Noa

Aus geringem Raum maximalen Nutzen zu ziehen heißt die Devise im dicht gedrängten Tokio. In diesem besonderen Grundstücksfall, den Studio Noa zu bewältigen hatte, gelegen zwischen einer kleineren Straße und einem bambusbewachsenen Hügel, entwickelt sich das Objekt mit dem Namen ‘Form of Genius Loci’. Der Titel spricht schon auf die engen räumlichen und strukturellen Maßgaben an. Dabei ging es darum eine Korrespondenz zwischen diesen zwei Räumen zu schaffen und gleichsam den Ansprüchen eines kontemporären Stadtbewohners einer Mega-City zu genügen.

Formensprache nimmt Beschaffenheit des Bambus’ auf, etwa die Lamellen aus Zedernholz, die vertikal eng aneinander Stehen und der Verschattung dienen. Gleichzeitig wird der Beton durch seine Schalung mit dem sanften Oberflächenrelief von Holz bedacht, so dass hier formal die Welt der Stadt und des natürlichen Hügels, in den das Einfamilienhaus gebaut wurde verschmelzen.

Mit 2 Geschossen gelingt es dem Gebäude trotz seiner geringen Grundfläche von 36 m² geräumige Zimmer zu erzeugen. Und schließlich bleibt im von Parks durchzogenen Stadtteil Inokashira noch viel Raum im ganzen Quartier.

All images © Studio Noa

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