Die Fotoarbeiten der Pariser Künstlerin Agnès Geoffray geben nicht unmittelbar Aufschluss über eine bestimmte Handlung, die den Bildern zu Grunde liegt, sondern suggerieren vielmehr eine Vielzahl von möglichen Geschichten. Mal arbeitet sie mit Methoden der Entfremdung, lässt Menschen schwerelos wie ein Ballon an einem Seil nach oben steigen oder fängt Charaktere und Momente ein, als seien sie gerade einem Spielfilm entstiegen.
Manche ihrer Arbeiten geben ihre tiefere Bedeutung erst im Kontext einer ihrer vielen Installationen frei, in denen Sie historische Bilder mit ihren eigenen vermischt, oder sie stehen in ihrer Eigentümlichkeit ganz für sich – verwirren vielleicht – und ziehen uns doch in ihrer Dramatik, narrativen Qualität und simplen Ausdrucksstärke in ihren Bann. Ausgewählte Fotografien von Agnès Geoffray sind noch bis zum 6. November bei Deutschlands größtem Fotofestival ‘The eye is a lonely hunter: images of humankind‘ in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen zu sehen.








All images © Agnès Geoffray






