Die Fotografien der New Yorker Künstlerin und Kuratorin Giselle Zatonyl transportieren ein umfassendes Spektrum melancholischer Schönheit. Im Spiel mit Licht und Schatten schöpft sie mit ihrer Kamera aus den zarten Nuancen der Graustufen, die sich dem konkreten Abbild verweigern und uns mit auf die Reise ins Verborgene nehmen. Ob mikroskopische Details quadratischer Organismen oder halbtransparente menschliche Umrisse – ihr Interesse bewegt sich zwischen dem pathologischen Sezieren der fotografierten Materie und der Lust am schlichten Formspiel. Ein Fotolabor im wahrsten Sinne des Wortes, das unser Kopfkino in zugleich bezaubernde wie düstere Gefilde führt.
Neben ihrem Portfolio ebenso zu empfehlen ist ihr bemerkenswertes Blog Crude Vessels, der einem Inspirationsarchiv ihrer eigenen künstlerischen Arbeiten gleicht.

All images © Giselle Zatonyl









Aug 26, 2011 · 18:37
Ist das Kunst, oder kann das weg?
Aug 26, 2011 · 21:23
Ist das ein Kommentar, oder kann der weg?
Aug 30, 2011 · 10:50
mir gefallen vor allem die letzten beiden fotos sehr gut. das auflösen von formen ist wirklich eine spannender aspekt, hat dynamik aber auch leichtigkeit zum thema. wirklich schön und inspirierend