Treehotel

Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeit, in der hoch hinauskommen noch bedeutete, mit seinen Freunden im Wald den höchsten, stabilsten Baum zu erklimmen und sich dort in mühsamer Handarbeit sein ganz persönliches Haus zusammenzuzimmern. Nicht immer war das Endergebnis stabil und wasserdicht und rostige Nägel bargen noch die kleinste Gefahrenstelle, aber wir fühlten uns hervorragend in dieser eigenen abenteuerlichen Welt, in der Natur thronend über allem anderen, einen Strickleiterzug sicher vor dem furcht einflößenden Nachbarsjungen, vor Hausaufgaben und Alltagsproblemen.

Das Treehotel in Schweden nutzt jene Sehnsucht, dem Alltag hoch oben in den Baumwipfeln zu entfliehen und in einer Einheit mit der Natur zu sich selbst zu finden. In Harads, 60 km unterhalb des Polarkreises, in einem riesigen Areal, dass nur aus Wäldern und Seen besteht und kaum 600 Menschen ein zu Hause ist, haben Kent und Britta Lindvall 2010 ihr Baumhaushotel errichten lassen. Jedes der bislang sieben Häuser wurde von einem anderen Architekten designt und folgt einem individuellen Motiv. Der Mirrorcube beispielsweise, ist ein von außen verspiegelter Würfel, den man über eine Hängebrücke erreicht und dessen Design allein schon ein Meisterwerk ist, da es sich in Tarnoptik perfekt der Umgebung anpasst. The Cabin gibt dem Besucher von innen den Blick auf die Waldlandschaft durch verglaste Fensterfronten frei und lässt darauf hoffen wilde Tiere vorbeiziehen zu sehen, oder das Naturschauspiel der Polarlichter im Winter live mitzuerleben. Im Birds Nest, mit Strickleiterzugang, fühlen sich die Besucher in kreisrunder Architektur geborgen wie das Ei im Vogelhaus und im Ufo, dessen Scheinwerfer durch den dunklen Kiefernwald strahlen wie E.T.s Raumschiff im Landeanflug, werden echte Kindheitsträume wahr.

Als Luxushotel zwar wesentlich komfortabler und stabiler als unsere wackeligen Baumhäuser von damals, spricht das Treehotel dennoch ganz elementare Wünsche in uns an; sich zurückziehen von allem Konventionellen und Alltäglichen – einmal die Leiter hoch und wieder Kind sein, zur Ruhe kommen und Abenteuer erleben.

All images © Treehotel

Insta Favs #34: Connor McSheffrey

Obwohl er eigentlich aus Phoenix stammt verbrachte Connor McSheffrey den Großteil seiner Kindheit auf der anderen Seite des Ozeans, in Prag. Die vielen Umzüge in jungen Jahren haben bei Connor den Wunsch geweckt zu reisen und Orte zu erkunden. Jetzt ist er 21 Jahre alt und arbeitet als Designer in San Fransisco.

read more…

in und out

Die Pariser Designagentur 2FACTORY hat ein kleinen Videoclip über den aktuellen Stand der Dinge animiert. Hier lernen wir in schön illustrierten und animierten Bildern, was gerade ‘in’ und was ‘out’ ist. Sei es Transport, die neusten technischen Produkte oder einfach nur wie man am besten einkauft, sich kleidet und wann man Brunchen geht

read more…

Niem

Maren Bönsch präsentierte ihr Projekt ‘Niem’ auf der diesjährigen DMY in Berlin. Niem ist das Porträt einer Person in einem textilen Medium, wobei die Person nicht konkrete abgebildet wird, vielmehr werden ihre Erinnerungen, Wünsche und Ziele visualisiert. Das Ergebnis ist immer ein individueller, für eine Person gefertigter Teppich.

read more…

Martin Ilgner

Martin Ilgner kreiert wunderschöne, sensible Fotografien, die zarte Erinnerungen an einen Ort namens Heimat wecken. An dem das Leben mit der Natur im Einklang ist und man barfuß über Wiesen läuft, Brombeeren pflückt und eine frische Briese die Beine umspielt. Ilgner strebt in seiner Arbeit nach einer ehrlichen und authentischen Ästhetik.

read more…

Playtime

‘Playtime’, zu deutsch ‘Spielzeit’ ist die erste Kollektion von Ying Zhang und Ida Thonsgaard. Die Idee hinter der Kollektion war, eine spielerische, leicht zu montierende Inneneinrichtung zu gestalten und den Prozess der Zusammenstellung der Stücke, das Falten und Verbinden zu einem interessanten und unterhaltsamen Teil des Designs zu machen.

read more…

Alias

Die eigens für die Orangerie Schloss Rheda konziperte Skulptur ‘Alias’ von Miriam Jonas wirkt wie ein fremdes undefinierbares Wesen. Im vierzig Sekunden Takt wird das Gebilde aus transparentem PVC von einem Gebläse mit Luft gefüllt. Sobald das Gebläse ausgestellt wird entweicht Luft und es entsteht der Eindruck die Skulptur würde zum Leben erweckt und atmen.

read more…

The serpent that ate it’s tail

‘Die Schlange, die ihren eigenen Schwanz fraß’. Unter diesem Titel nahm die Fotografin Catherine Losing die von dem Foodstylisten Iain Graham inszenierten Werke auf. Grotesk und nahezu hypnotisierend wirken ihre Bilder.

read more…

Shaping Air

Wir haben die Arbeiten des japanischen Künstlers Yasuaki Onishi schon einmal hier auf iGNANT vorgestellt. Üblicherweise sind es abstrakte Phänomene, um die Onishi seine Fäden schlingt. Jetzt widmet sich der Künstler der Materie und nutzt die Form des CLA von Mercedes-Benz als Grundlage für eine neue, einzigartige Kunstinstallation. mb! by Mercedes-Benz begleitete ihn dabei mit der Kamera.

read more…

Sommer Basics

Endlich ist der Sommer in Berlin angekommen und die Temperaturanzeige steigt den 30 Grad entgegen. Zeit euch ein paar schöne und nützliche Sommerbegleiter in unseren Daily Basics vorzustellen. Viel Spaß damit und genießt den Sommer. Man sieht sich am Badesee.

read more…

Haus in Nagahama

Mit dem Ziel einen Raum zu schaffen, in dem eine Pufferzone zwischen ruhiger, ländlicher Landschaftstruktur und der belebten Straße im Norden entsteht, entwarfen die Architekten Atshuhiro Koda und Momo Sano des Architekurbüros ‘Comma Design Office’ das ‘Haus in Nagahama’.

read more…

top