Die technologische Entwicklung und ökologischen Prinzipien werden unser Leben in den Städten auf der ganzen Welt prägen. Aus diesem Grund startete die Automobilmarke smart die Ausstellungsreihe “smart urban stage“, welche bereits in diversen Metropolen Europas Station gemacht hat. Dabei stehen wechselnde Projekte im Mittelpunkt, die sich mit dem urbanen Leben der Zukunft und der Mobilität auseinandersetzen. So sollen Antworten auf die Frage gegeben werden, wie man den urbanen Alltag umweltfreundlicher und gemeinschaftsorientierter gestalten kann.
“Der kreativen Verbindung von gesellschaftlichen Herausforderungen, technisch-innovativen Lösungen und sozial verankerten Beteiligungs- und Nutzungsformen gehört die Zukunft.” so Kurator Klaus Burmeister
In jeder Stadt werden zum Abschluss der Ausstellung die drei innovativsten Projekte von fünf Kuratoren ausgewählt. Der Gewinner erhält den Zukunftspreis “smart future minds award“, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Ende diesen Jahres findet zudem eine internationale Endausscheidung statt, bei der alle Gewinner der ersten Preise teilnehmen.

Aktuell ist die “smart urban stage” in Köln stationiert, wo auch diesmal wieder zahlreiche innovative Projekte wie zum Beispiel “Cityscope” oder “Wasserwerk” gezeigt werden.
“Cityscope” von Marco Hemmerling ist eine kristallförmige Raumskulptur, die wie bei einem Kaleidoskop Bilder der Stadt vielfältig spiegelt und sie zu einem Gesamtbild verdichtet. Durch die schrägen Flächen ändert sich die Reflexion mit jeder Bewegung des Betrachters, dem so eine ungewohnte Perspektiven auf die Stadt eröffnet wird. Thematisch bewegt sich das Ganze um die fragmentarische Wahrnehmung des städtischen Raums. Die spiegelnde Folie der Außenhaut reflektiert das Tageslicht in unterschiedlichen Spektralfarben. Ein weiterer Transformationsprozess kehrt diese Farben nachts durch eine – in der Raumskulptur befindliche – Lichtquelle in ihre Komplementärfarben um und gibt den Blick auf das Innere frei.





Bei dem Projekt “Wasserwerk” von Daniela Comito war das Ziel energieautarke Architektur am Rhein zu schaffen, bei der sowohl symbolische Aspekte als auch das Prinzip der Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielen sollten. Die äußere Hülle der Konstruktion besteht aus aufgeblasenen Kissen aus ETFE-Folie, die komplett recyclebar ist. Durch Rotoren im Fluss kann das Gebäude nicht nur sich selbst, sondern auch Teile der Umgebung mit Strom versorgen. Die Anlage ist somit ein echter Mehrwert für die Stadt.





Weitere sehenswerte Projekte findet ihr auf der smart urban stage Seite. Die Ausstellung in Köln ist übrigens jeden Tag von 12-22 Uhr geöffnet und freitags bzw. samstags sogar bis 0 Uhr.
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