Alex Queral

Dass man selbst aus alten unbrauchbaren Telefonbüchern Kunst zwischen Plastik und Malerei schaffen kann, zeigt uns der amerikanische Künstler Alex Queral aus Seattle. Nach Erfahrungen mit der kostspieligen Impasto-Technik, die viel Farbe benötigt, und dem Umgang mit Styropor, mit dem er sich nicht anfreunden konnte, entstanden letztendlich großartig moderne Reliefs durch das Recyceln von alten Telefonbüchern.

Bekannte Persönlichkeiten, die sich plastisch abheben, zieren die nostalgischen Blätter mit alphabetischer Auflistung im Hintergrund. Dem Künstler selbst gefällt dabei die Idee, dass die Bedeutung zusätzlich bestärkt wird, indem ein Kontrast aus Anonymität und berühmten Gesichtern entsteht.

All images © Alex Queral | Via: My Modern Met

5 Kommentare

  1. Susanne Haun
    11. Jun 2011 · 19:48 Uhr

    Ich habe mich schon lange gefragt, wozu diese Berge an Telefonbücher gedruckt werden und ich freue mich sehr, hier eine wirklich gekonnte Nutzung zu sehen.

  2. ei
    16. Jun 2011 · 10:00 Uhr

    dito... ich finde es auch fantastisch...
    gibt den unendlich vielen Nummern ein Gesicht...

  3. qwerty
    22. Jun 2011 · 17:07 Uhr

    Ich komme aus Augsburg und bin Student der wiwi augsburg.
    Der Blog ist cool! Weiter so!

  4. aneel
    03. Nov 2011 · 17:58 Uhr

    The idea of using old phone books in art like this is very creative, In these days we need more and more of these types of creativity.
    This is an opportunity for art lovers, creating a high value art piece from wasted thing.

  5. Marisa
    04. Nov 2011 · 09:14 Uhr

    Classic sketching with a twist. It's about time to renovate the basic forms of art and bring it back on the scene, and I must say, these are very well sketched it took me a moment to make sure they were sketches, not sculptures. The 3 dimensional factor is superb.

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