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Alexander Khudokon

Mit 14 Jahren bekam Alexander Khudokon von seinem Vater seine erste Kamera geschenkt, die fortan zu seinem ständigen Begleiter wurde. Zwar kam der russigstämmige Khudokon in Berlin zur Welt, verbrachte seine Kindheit und Jugend aber in Moskau bevor er 2010 nach New York übersiedelte – die Stadt, die er als den perfekten Arbeitsplatz beschreibt. Einige seiner neueren Arbeiten lassen noch erkennen, dass er viele Jahre in der Skateboardszene fotografiert und gefilmt hat, doch ist es nun mehr das urbane Leben der Metropolen, welches ihn interessiert. Es sind die Straßen und Menschen von Moskau, St. Petersburg und vor allem von New York, die ihn täglich neu inspirieren.

“Das, was ich am meisten an der Straßen Fotografie mag ist, dass der Moment sowohl eine spontane Erfahrung für mich ist, gleichzeitig aber auch von mir als Autor geprägt wird.“

Jedes seiner Bilder ist für sich stark und aussagekräftig und zugleich wirken seine Arbeiten als seien sie einem narrativen Kontext entnommen, sind wie ein Ausschnitt aus einem Schwarzweißfilm von Jean Luc Godard. Deutlich schlägt sich hier seine Erfahrung als Kurzfilm-Macher nieder und man verliert sich schnell in seinen wunderbaren Momentgeschichten.

All images © Alexander Khudokon

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