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Konstruktion von Bewegung

"Konstruktion von Bewegung" von André Hemstedt und Tine Reimer beschäftigt sich mit dem Handeln und der Wahrnehmung des Menschen in einem Gleichgewichtssystem. Gleichgewicht bezeichnet den Zustand, in dem die in einem System wirkenden Kräfte sich gegenseitig ausgleichen. Dieser Zustand bleibt stabil, solange er nicht durch äußere Einflüsse gestört wird.

Der Begriff Gleichgewicht lässt sich auf unterschiedliche Systeme anwenden – zum Beispiel physikalische, politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische. Der Mensch kann aufgrund seines Verständnisses der Systemzusammenhänge auf das Gleichgewicht einwirken. Sein Handlungsspielraum ist dabei aber nicht unbegrenzt: Hat sich ein System in einem labilen Gleichgewichtszustand zu weit von seiner Ruhelage entfernt, ist es nur noch unter erheblichen Anstrengungen möglich, diesen Zustand wiederherzustellen.

Ausgehend von gegenwärtigen und antizipierten klimatischen Ereignissen beschäftigt sich die Arbeit mit dem Handeln und der Wahrnehmung des Menschen in einem labilen Gleichgewichtssystem.

All images © André Hemstedt & Tine Reimer

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