Eine Nacht in den 50er Jahren, nasses Kopfsteinpflaster. Ein Mann blickt über die Straße hinweg zu einem Café, in dem eine junge Frau sitzt. Ihre Blicke treffen sich und es entsteht der magische Moment der ersten Begegnung, der die Handlung in Gang setzt. Einer unwillkürlichen Anziehungskraft folgend, bewegen sich beide aufeinander zu, sie durchbrechen Glasscheiben, lassen Autos von sich abprallen und setzen die Gesetze von Zeit und Raum außer Kraft.
Der vielfach prämierte Kurzfilm “Nuit Blanche” des kanadischen Filmemachers Arev Manukian erzählt von einem dieser besonderen Augenblicke, in denen sich der Raum für zwei Menschen teilt. Manukian zieht diesen Moment bewusst in die Länge und spinnt mit Slow Motions das weiter, was sonst meist nur Phantasie bleibt. Eingebettet in eine vom Filmteam komplett künstlich kreierte Welt entfaltet sich eine surreale Atmosphäre von rätselhafter Schönheit.



Den aufwendigen Spezialeffekten, die Glas animieren und in 2000 Splitter zerspringen lassen, widmet sich das unbedingt sehenswerte Making of nuit Blanche. Manukian selbst beschrieb die achtmonatigen Animationsarbeiten als zermürbend, erschöpfend und faszinierend zugleich; ein Aufwand der sich gelohnt hat und unter anderem mit der goldenen Nica des Ars Elctronica Festivals ausgezeichnet wurde.











26. Apr 2011 · 11:56 Uhr
danke herr das ich kein 3d nerd geworden bin...
26. Apr 2011 · 12:31 Uhr
8 Monate an einem Kurzfilm animieren macht doch mitunter mal gerne...
26. Apr 2011 · 15:55 Uhr
Making Of Nuit Blanche...
Nuit Blanche ist ein Kurzfilm von Arev Manoukian, in dem sich die Blicke zwischen zwei Fremden treffen. In diesem Magischen moment der ersten Wahrneh...