I.TV: Stefan Strumbel

Im vergangenen Monat bin ich in den Süden Deutschlands gereist und habe den Künstler Stefan Strumbel in seinem Atelier in Offenburg besucht. Er befand sich gerade in den Vorbereitungen für eine Ausstellung in Berlin, die ich zwei Wochen später zusammen mit Nico Niermann ebenfalls mit der Kamera begleitet habe.

Stefan Strumbel fand seinen künstlerischen Ursprung schon früh als Sprayer und Street Artist auf den Straßen Offenburgs. Die intensive Auseinandersetzung mit den gestalterischen Mitteln urbaner Kunst sollten seine Ausdruckssprache nachhaltiger beeinflussen, als ihm bis dato möglicherweise bewusst war. Heute ist der gebürtige Schwarzwälder zu etwas geworden, das sich schwer kategorisieren lässt. Sicherlich ist er Künstler. Gleichzeitig ist er Provokateur – Und einer der wenigen Meister noch funktionierender Tabubrüche in Zeiten kontinuierlicher Enttabuisierung. Stefan Strumbel affiziert, provoziert und kontrastiert – und das auf unterschiedlichsten Ebenen.

Die intensive thematische Verarbeitung des eklatanten Bruchs zwischen konventionell aufgeladener Traditionssymbolik und avantgardistischen Pop-Art-Elementen wird zu einem repräsentativem Bildnis der Suche nach Identifikation. Inhaltlich offenbaren Strumbels künstlerische Brüche also vor allem die obsolet gewordenen Strukturen eines veralteten Konzepts von Heimat. Ganz so heimatlos sind viele seiner Werke jedoch nicht mehr – Mittlerweile zieren diese nämlich nicht nur die Wände diverser Galerien weltweit, sondern ebenso die Wohnzimmer der bekennenden Strumbel-Anhänger Hubert Burda und Karl Lagerfeld.

Da ich selbst aus dem Schwarzwald komme, bin ich ein großer Fan von Stefan und dem Thema Heimat. Ich habe mich schon vor einer ganzen Weile gefragt, was die klassischen Heimat-Symbole von Regionen wie Berlin, Bremen, Köln usw. sind. Vielleicht könnt ihr ja helfen eine Sammlung zu erstellen?!

in und out

Die Pariser Designagentur 2FACTORY hat ein kleinen Videoclip über den aktuellen Stand der Dinge animiert. Hier lernen wir in schön illustrierten und animierten Bildern, was gerade ‘in’ und was ‘out’ ist. Sei es Transport, die neusten technischen Produkte oder einfach nur wie man am besten einkauft, sich kleidet und wann man Brunchen geht

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Niem

Maren Bönsch präsentierte ihr Projekt ‘Niem’ auf der diesjährigen DMY in Berlin. Niem ist das Porträt einer Person in einem textilen Medium, wobei die Person nicht konkrete abgebildet wird, vielmehr werden ihre Erinnerungen, Wünsche und Ziele visualisiert. Das Ergebnis ist immer ein individueller, für eine Person gefertigter Teppich.

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Martin Ilgner

Martin Ilgner kreiert wunderschöne, sensible Fotografien, die zarte Erinnerungen an einen Ort namens Heimat wecken. An dem das Leben mit der Natur im Einklang ist und man barfuß über Wiesen läuft, Brombeeren pflückt und eine frische Briese die Beine umspielt. Ilgner strebt in seiner Arbeit nach einer ehrlichen und authentischen Ästhetik.

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Playtime

‘Playtime’, zu deutsch ‘Spielzeit’ ist die erste Kollektion von Ying Zhang und Ida Thonsgaard. Die Idee hinter der Kollektion war, eine spielerische, leicht zu montierende Inneneinrichtung zu gestalten und den Prozess der Zusammenstellung der Stücke, das Falten und Verbinden zu einem interessanten und unterhaltsamen Teil des Designs zu machen.

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Alias

Die eigens für die Orangerie Schloss Rheda konziperte Skulptur ‘Alias’ von Miriam Jonas wirkt wie ein fremdes undefinierbares Wesen. Im vierzig Sekunden Takt wird das Gebilde aus transparentem PVC von einem Gebläse mit Luft gefüllt. Sobald das Gebläse ausgestellt wird entweicht Luft und es entsteht der Eindruck die Skulptur würde zum Leben erweckt und atmen.

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The serpent that ate it’s tail

‘Die Schlange, die ihren eigenen Schwanz fraß’. Unter diesem Titel nahm die Fotografin Catherine Losing die von dem Foodstylisten Iain Graham inszenierten Werke auf. Grotesk und nahezu hypnotisierend wirken ihre Bilder.

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Shaping Air

Wir haben die Arbeiten des japanischen Künstlers Yasuaki Onishi schon einmal hier auf iGNANT vorgestellt. Üblicherweise sind es abstrakte Phänomene, um die Onishi seine Fäden schlingt. Jetzt widmet sich der Künstler der Materie und nutzt die Form des CLA von Mercedes-Benz als Grundlage für eine neue, einzigartige Kunstinstallation. mb! by Mercedes-Benz begleitete ihn dabei mit der Kamera.

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Sommer Basics

Endlich ist der Sommer in Berlin angekommen und die Temperaturanzeige steigt den 30 Grad entgegen. Zeit euch ein paar schöne und nützliche Sommerbegleiter in unseren Daily Basics vorzustellen. Viel Spaß damit und genießt den Sommer. Man sieht sich am Badesee.

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Haus in Nagahama

Mit dem Ziel einen Raum zu schaffen, in dem eine Pufferzone zwischen ruhiger, ländlicher Landschaftstruktur und der belebten Straße im Norden entsteht, entwarfen die Architekten Atshuhiro Koda und Momo Sano des Architekurbüros ‘Comma Design Office’ das ‘Haus in Nagahama’.

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Negative Space

In der Kunst ist negativer Raum der Raum, der um ein Subjekt – bzw. zwischen den verschiedenen Subjekten – eines Bildes ist. Der negative Raum wird am deutlichsten, wenn er um das Subjekt herum ein interessantes Muster oder eine Figur erschafft. Er wird oft als Mittel benutzt, den eigentlich relevanten Teil eines Bildes hervorzuheben.

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