Als der Pariser Künstler David Hardy aka le Suisse Marocain 1997 einen Tauchlehrgang machte, tat er dies in der Hoffnung sich eine neue Welt zu öffnen. Er wähnte versunkene Schiffe, Schätze und Geheimnisse auf dem Grund des Meeres und hoffte auf eine Begegnung mit der sagenumwobenen dreibeinigen Meerjungfrau Siziliens.
Nachdem er unter Wasser weder Schatztruhen noch vielgliedrige Nixen vorfand, sondern nur gewöhnliche Fische und Meerespflanzen, fasste der Künstler den Entschluss etwas daran zu ändern. So entstand die erste Unterwasserausstellung, bei der phantasievolle Gegenstände mit Eisenketten sechs Meter unter der Wasseroberfläche befestigt werden und für ein bis zwei Tage von den Besuchern abgeschnorchelt werden können. Die Ausstellungen unter der Meeresoberfläche sind meist als spontane Geheimaktionen angelegt und der Veranstaltungsort wird per Mundpropaganda weitergegeben, was bis zu 500 Besucher anzieht. Trotz all seiner Bemühungen und vielen Stunden unter Wasser hat er seine dreibeinige Traumfrau noch nicht getroffen und das bestaunenswerte Ausstellungsfeld daher sicherheitshalber auch auf Schwimmbecken ausgeweitet. Flossen anziehen und abtauchen!















18. Nov 2011 · 15:53 Uhr
super wie immer