Ari Gabel

Nach fast drei Jahren non-stop Bloggen, meine ich häufig zu wissen, welche Themen von den Lesern kommentiert und geliked werden und welche nicht. Doch mit dieser Sichtweise habe ich noch nie Themen ausgewählt und werde es wohl auch nie tun.

Bei den Selbstportraits von Ari Gabel kann ich mir zum Beispiel vorstellen, dass nicht allzu viele von euch etwas damit anfangen können. Die Bilder gefallen mir jedoch so gut, dass ich sie einfach hier posten muss. Die Tatsache, dass die Personen neben Ari Gabel auf den Fotos ihre Gesichter immer von der Kamera abwenden, gibt dem Ganzen eine interessante fast filmische Note. Ich hoffe die Reihe wird in der nahen Zukunft von ihm fortgeführt.

All images © Ari Gabel | Via: Miss Moss

21 Kommentare

  1. Marf
    02. Feb 2011 · 15:34 Uhr

    Und ich kommentiere doch.
    Sehr ausdrucksstark und technisch hervorragend dargestellt.

  2. Marc
    02. Feb 2011 · 15:44 Uhr

    Mir gefallen die Bilder richtig gut. In Serie wirkt der Protanist irgendwie fehl am Platz.

  3. Trackback
    02. Feb 2011 · 15:56 Uhr
  4. Wella
    02. Feb 2011 · 15:57 Uhr

    Ich finde auch, dass es ein Kommentar wert ist ;)
    Gerade die Tatsache, dass er immer in die Kamera guckt finde ich so besonders, mal was anderes, ganz nice!

  5. mattstorm
    02. Feb 2011 · 16:08 Uhr

    hm, irgendwie teilnahmslos guckt er uns an. scheinbar mitten im leben sucht er nach etwas, etwas was er anscheinend nicht darin finden kann ....

    sehr geil ;)

  6. Manez
    02. Feb 2011 · 16:33 Uhr

    mir gefallen die bilder auch richtig gut! und es ist auch der direkte blick in die kamera, der mich bei jedem bild verweilen lässt

    top

  7. Trackback
    02. Feb 2011 · 17:13 Uhr
  8. Clemens Poloczek
    02. Feb 2011 · 17:39 Uhr

    Man, man, man - jetzt würde mich natürlich interessieren, wieviele Kommentare der Beitrag hätte, wenn der Text oben etwas anders aussehen würde...

  9. Thorsten
    02. Feb 2011 · 18:47 Uhr

    Sehr cool!

  10. David Axel
    02. Feb 2011 · 18:57 Uhr

    Na ja. Nicht mein Fall.

  11. Trackback
    02. Feb 2011 · 20:02 Uhr
  12. Verena
    02. Feb 2011 · 21:36 Uhr

    Find ich toll!

  13. müller
    03. Feb 2011 · 00:06 Uhr

    yes...good.

  14. Marc
    03. Feb 2011 · 00:27 Uhr

    Also ich weiß gar nicht, wie du darauf kommst, dass nur wenige etwas mit diesen Fotos anfangen können.

    Ich persönlich finde sie großartig! Besonders die Tatsache, dass alle Anderen auf den Fotos NICHT in die Kamera schauen, ist wirklich genial. Deine Aussage mit der filmischen Note finde ich gut, da passend.

    Und noch etwas:
    „[...] Doch mit dieser Sichtweise habe ich noch nie Themen ausgewählt und werde es wohl auch nie tun. [...]“ Gute Sache ;)

  15. Lenny
    03. Feb 2011 · 09:05 Uhr

    Eindrücklich stoisch und emotionslos. Dein Filmvergleich führt mich da gedanklich gleich zu Buster Keaton, auch die Physiognomie passt.

  16. Clemens Poloczek
    03. Feb 2011 · 12:38 Uhr

    @Marc: Vielleicht wollte ich ja die Leute mit der Aussage dazu bringen endlich mal mehr zu kommentieren und vielleicht hat das ja auch so ganz gut geklappt (;

  17. Henry
    03. Feb 2011 · 17:10 Uhr

    Wenn nicht schon offensichtlich zugegeben worden wäre, dass es sich hierbei um eine Beeinflussung der Leser handelt, dann hätte ich jetzt darauf hingewiesen.

  18. Matthias
    04. Feb 2011 · 16:32 Uhr

    Den Vergleich mit filmischer Ästhetik kann ich nicht ganz nachvollziehen, baut doch das Rezeptionsprinzip des Films darauf auf, daß der Zuschauer die Rolle des (in aller Regel) unsichtbaren Beobachters ein-, jedoch selbst nicht an der Handlung teilnimmt. Seine Sicht ist jedoch auch nicht die des alles verstehenden und bedenkenden, über allem stehenden Beobachters, sondern eher die des stummen Gefährten, der von der rasanten Folge der Eindrücke eingenommen und geformt wird.
    Das lässt sich in dieser Form nicht über Gabels Fotografien sagen, der Vergleich ist doch aber auf einer anderen Ebene treffend (und interessanter; falls du das nicht ohnehin meintest): Die Aufnahmen kennen drei Teilnehmer: Die "Anderen" (das ist im Film ebenso), den Beobachter/Zuschauer (dito) und eben Gabel selbst, der unbestreitbar nicht der ersten, der klassischen Gruppe angehört. Er scheint entrückt, am Geschehen teilnahmslos. Als Außenstehener nimmt er intensiven Kontakt mit dem auf, der seine Perspektive teilt, dem Beobachter. Und da ist der springende Punkt: Der Beobachter kann sich mit ihm identifizieren; er wird durch Gabels Abwesenheit und Zuwendung zu ihm selbst zum Teil der Handlung und ist präsenter als auf den meisten herkömmlichen Fotos. (Das Prinzip dieser Fotografie würde vermutlich nicht funktionieren, wäre das Umfeld, in dem sich Gabel befindet, in Bewegung. Man stelle sich ihn bei einem Marathonlauf vor: Der Effekt wäre wahrscheinlich gemindert. Gabel muss sich auf diesen Fotos in einer statischen Umgebung befinden, um selbst hervorstechen zu können. Da besteht wieder eine Parallele zum Film – und hier schließt sich der Kreis – wenn typische Autisten- und Weirdo-Filme (bspw. "Donnie Darko") dieses Stilmittel aufgreifen.)

  19. Albert79
    07. Feb 2011 · 21:58 Uhr

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  20. Trackback
    07. Feb 2011 · 22:10 Uhr
  21. Lars-Ove Matthiessen
    06. Dec 2011 · 13:19 Uhr

    jeder ist sich selbst der nächste

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