Der Medienkünstler Peter Miller, gebürtig aus Vermont nun aktuell in Köln, entlockt seinen Performances, Installationen und Filmen die entscheidenden kleinen magischen Momente, die den uns gängigen und vertrauten Apparaten der Bildwelt Kunst entlocken und sie damit der Banalität des Alltags berauben. Die zunächst simpel erscheinenden Ideen und leicht nachvollziehbaren künstlerischen Prozesse überraschen durch ihren klugen Umgang mit dem Wechselspiel aus realem Gegenstand und entstandenem Abbild oder in dem er dem gewählten Medium alle Potenziale an Effekten und deren Entstehung herausfiltert.
Die im Rahmen des Festivals on Photography in Antwerpen entstandene Polaroid Performance ist für mich besonders spannend aufgrund des Aspekts des langen Weg des Wartens bis ein Polaroid das erhoffte Bild wiedergibt und ich mit ihm zunächst durch alle Schritt der Entwicklung gehen darf. Diesen Effekt verdoppelt Peter Miller, in dem die Einzelbilder Schritt für Schritt das Abbild einer Polaroidkamera preisgeben.











06. Jan 2011 · 17:29 Uhr
Hey, was genau geschieht da? Sind die einzelnen Polaroids bereits vorher gemacht worden? Grüße D.
06. Jan 2011 · 20:57 Uhr
Ich finds genial!
Der Künstler photografiert seine eigene Polaroidkamera im Spiegel. Und zwar so, dass auf den Einzelphotos nichts von seinem Körper zu sehen ist!
Wahnsinn, das Auge möchte ich auch haben...
06. Jan 2011 · 21:50 Uhr
Wenn ja, Respekt! Mich wundert nur, dass die Kamera auf dem Foto einen Schatten wirft. Der sogar noch einen perfekten Farbverlauf aufweist. Und man auch sonst nur weißen Hintergrund sieht. Krass.
08. Jan 2011 · 12:52 Uhr
Das Polaroid-Polaroid-Mosaik [LangweileDich.net]