Vincent Wittenberg und Guy Königstein aus Eindhoven haben für ihr Projekt “Streeeeeet” das Verhalten der Bewohner von Bat-Yam, Israel im öffentlichen und privaten Raum untersucht. Dabei kam heraus, dass die Leute unter anderem Kleidung, für die sie keine Verwendung mehr haben, in Plastiktüten an die Straße hängen, damit Bedürftige diese weitertragen können. Zudem haben sie die Angewohnheit Stühle vor ihre Häuser und Läden zu stellen, auf denen sie im Laufe des Tages immer mal wieder Platz nehmen.
Den Bedürfnissen der Einwohner entsprechend haben Vincent Wittenberg und Guy Königstein eine Garderobe an einem öffentlichen Platz gebaut. Dort können die Leute in Zukunft nun ihre aussortierte Kleidung feinsäuberlich aufhängen. Außerdem haben sie noch eine Sitzbank entwickelt, der man bei Bedarf einzelne Teile entnehmen und am gewünschten Ort platzieren kann. Damit sich die Kette an den Stühlen löst, muss man nur wie beim Einkaufswagen im Supermarkt eine Münze einwerfen, die man nach dem Gebrauch auch wieder zurückbekommt.




All images © Vincent Wittenberg & Guy Königstein | Via: designboom







24. Dec 2010 · 17:01 Uhr
rebel:art » Blog Archive » Guy Königstein & Guy Königstein: “Streeeeeet Interventions”
01. Jan 2011 · 15:42 Uhr
Die Studienergebnisse von Vincent Wittenberg & Guy Königstein und ihr Reagieren darauf machen sie selbst ebenso wie die Einwohner von Bat-Yam liebenswert. Der Bericht und die Fotos zeigen mir, wie viel durch Ideen und kleine Veränderungen möglich ist.
05. Jan 2011 · 10:05 Uhr
»Streeeeeet Interventions« von Vincent Wittenberg & Guy Königstein | *urbanshit.de