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#13 davidope alias dvdp

davidope hat aller Wahrscheinlichkeit nach den meisten von uns schon einmal Kopfschmerzen bereitet. Das soll jetzt überhaupt nicht negativ klingen, denn Grund dafür sind seine außergewöhnlichen Gifs, bei denen Epileptiker lieber schnell den Laptop zuklappen sollten.

davidope ist Creative Director und Gründer des Design Ateliers volll. Er lebt in Budapest und konsumiert nach eigenen Angaben täglich 2 Liter Cola und 40 Zigaretten. Seine Mutter kommt aus Deutschland und zog ihn zweisprachig auf. Aus diesem Grund gibt es heute mal wieder eine Fill-in Ausgabe auf deutsch:

Als ich klein war wollte ich Pilot werden.
Heute bin ich Unternehmer, Account, Designer, Site-Builder, User, Putzfrau, Gärtner, Künstler, Fahrer, Onkel, Herrchen, Freund, Schuldner, Patient..alles, nur kein Pilot.
In der Zukunft möchte ich reisen, sehen, erleben und irgendwann ein zufrieden lächelnder Opa sein.
Das Leben wäre viel schöner, wenn es zeitlich nicht begrenzt wäre, und wenn alle ein wenig mehr Empathie von Zuhause mitbekommen würden.
Wenn ich morgens aufstehe brauche ich erst mal 30-40 Minuten mit 1 Tasse heißen Kaffee oder Tee, sowie 2-3 Zigaretten.
Danach gehe ich ein paar Meter weiter zu meinen Rechner, um zu sehen was so alles passiert ist während ich im Schlaf war.
Meine Arbeit ist halt Arbeit – da sollte man nicht meckern (auch wenn ich es oft als eine Art von Prostitution empfinde).
Oft denke ich: “Alles ist relativ, also ist alles ziemlich schrecklich”
Kreativität ist für mich: “neues Schaffen” – und wird zurzeit etwas überbewertet.
Kunst sollte verboten sein, dadurch wäre sie Ehrlicher und Attraktiver.
Ich rege mich auf, wenn Dummheit auf Bosheit trifft.
Ich muss lachen, wenn mir in eine komische oder erheiternde Situation kein besseres angeborenes Ausdrucksverhalten einfällt.
Ohne
Sauerstoff, Wasser, Nährstoffe usw. kann ich nicht leben – an alles andere kann man sich gewöhnen…gut, Familie und Freunde sind mir schon wichtig.
Mit 1.000.000 Euro würde ich eine Weile nur reisen, sehen, erleben, etwas spenden und nur noch aus Spaß arbeiten – ich glaub ich wäre mir dann auch selber etwas unsympathisch.

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