Um gegnerischen Truppen aufzuhalten wurde 1816 die Neue Holländische Wasserlinie gebaut. Eine Besetzung der Verteidigungsanlage erfolgte beim Ausbrechen des Deutsch-Französischen Kriegs 1870 und während des Ersten Weltkriegs. Bis 1940 wurde die Linie noch in Gebrauch genommen, jedoch hielt sie den Angriffen nicht mehr stand und wurde durchbrochen.
Die niederländischen Firmen Rietveld Landscape und Atelier de Lyon haben für das Projekt “Bunker 599″ einen der 700 scheinbar unzerstörbaren Bunker der Holländischen Wasserlinie aufgeschnitten und den mittleren Teil entfernt. Ein langer Holzsteg durchzieht nun den schweren Bau und führt die Besucher hinaus auf das überschwemmte Gebiet, wo vor Jahrhunderten der komplette Landstrich zur besseren Verteidigung des eigenen Landes unter Wasser gesetzt wurde.






Das Bild oben zeigt den ersten Schnitt im Mauerwerk und im Bild unten ist der Bunker noch vor den Baumaßnahmen zu sehen.

Via: designboom | All images © Rietveld Landscape & Atelier de Lyon






