Eine Wundertüte ist eine verschlossene runde oder viereckige Tüte aus Papier, die käuflich erworben werden kann. Ihr Inhalt ist von außen nicht zu sehen. Meist birgt sie eine oder mehrere sogenannte Überraschungen.

Wundertüten existieren seit Ende des zweiten Weltkrieges. Sie wurden in der BRD für 10 Pfennig (die große Version für 20 Pfennig) verkauft. Stets den Wunsch nach einer weiteren Überraschung weckend, bleibt im Falle eines belanglosen Inhalts die Hoffnung auf etwas Besseres – andernfalls war es ein kurzer Glücksmoment. Dieses Prinzip der Wunschbildung nach mehr wird kommerziell auf bestimmte Zielgruppen ausgedehnt, so gibt es z.B. besondere Wundertüten für Jungen oder Mädchen, sowie für Erwachsene.
Menschen, die die Redewendung “Alles kann, nichts muss” häufig und gern gebrauchen, neigen meist zu einer ähnlich starken Präferenz für das Sprichwort: “Das Leben ist wie eine Wundertüte, man weiß nie was einen erwartet.”








24. Jun 2010 · 13:38 Uhr
Mir gefällt die neue Rubrik ja eh, aber dieser Eintrag ist am besten :)
ps. Wer soll denn dieser komische Typ mit der Maske und dem Hemd sein? Merkwürdig...
24. Jun 2010 · 14:00 Uhr
@Pablo: Meinst du etwa den Marcel? Ich denke nicht, dass das zutrifft...
24. Jun 2010 · 15:29 Uhr
Danke Pablo!
Der Typ mit der Maske ist ein (männlich geratenes) kleines Mädchen- und ich hing sie als kleinen Wink an die Tür eines Zimmers, in dem es nicht allzu gut roch.
24. Jun 2010 · 15:31 Uhr
Und die Streichhölzer zünde man, um diesem entgegenzuwirken (aber das Spiel kennen wir ja).