Ein Problem, mit dem fast alle Städte zu kämpfen haben: Illegale Plakatierung an Wänden und Stromkästen. Sobald Reinigungskräfte mit der Entfernung und Reinigung fertig sind, klebt kurze Zeit später schon wieder ein neues Plakat.
In meiner alten Heimat Freiburg hatten sie es einmal für kurze Zeit geschafft den öffentlichen Raum von Leim und Papier zu befreien. Den Veranstaltern wurde einfach die Reinigungskosten (meist im vierstelligen Bereich) in Rechnung gestellt. Von da an ging die Anzahl der Plakate rapide zurück.
In Madrid ist man davon meilenweit entfernt, dann so gut wie jede Wand ist mit bis zu 25 Schichten zugekleistert. Der Künstler Luzinterruptus will mit “Deadly Wounded Advertisements” auf diese Problematik aufmerksam machen. Mit Farbe, Papier und Licht entstand der Eindruck, dass die Plakate bluten und brennen würden.
Leider war der ganze Spaß nach circa 20 Stunden schon wieder zu Ende, da die Werke überplakatiert wurden.



















11. May 2010 · 19:19 Uhr
Genial! Allerdings nimmt mich wunder wie lange diese Plakate auch hingen... irgend jemand klaute doch sicher kurz darauf die LEDs
12. May 2010 · 17:47 Uhr
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