Die meisten Blogs, so wie auch dieser hier, zeigen häufig nur die fertigen Arbeiten von Künstlern, Designern oder Fotografen. Dabei habe ich mich oft gefragt: Wie entstehen diese eigentlich und was ist die Idee dahinter? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, gibt es unter anderem die Möglichkeit mit der jeweiligen Person ein Interview zu machen. Das ist zwar nett, aber ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt etwas komplett Neues, “unglatteres” auszuprobieren.
Deshalb möchte ich Euch heute stolz und etwas nervös zugleich die neue Kategorie “Monifaktur” auf iGNANT vorstellen. Es ist eine Zusammenarbeit mit der Künstlerin Monja Gentschow, die ab heute jeden Donnerstag ein neues Werk aus ihrem Skizzenbuch veröffentlicht und ein paar Zeilen dazu schreibt.

Monifaktur ist sowas, wie ein privater Einblick in den Entstehungsprozess und das manchmal auch sinnleere/gedankenabwesende Gekritzel, auf das man überraschenderweise hervorragend zurückgreifen kann (siehe Ignant Header). Es ist eine ungezwungene und vor allem freudeschenkende und nicht immer ernste Zeit mit Stift und Papier, die ihr hier von nun an verfolgen könnt.
Monja Gentschow ist unter anderem für das komplette Artwork des Labels KeineMusik verantwortlich. In den kommenden Wochen werden ihre Arbeiten in München und Stuttgart ausgestellt.
Mir ist eine Kategorie dieser Art bisher noch nicht bekannt und ich hoffe ihr habt genauso viel Spaß und Freude an der Monifaktur wie ich und Monja/sie selbst.
Also Hebel runter, Fließband läuft!

“Die Molaren” (2010)
Klebeband, Kugelschreiber, Bleistift, Schreibmaschine auf Papier
Monja Gentschow
Weisheitszähne, auch dritte Molare genannt, sind nutzlos und sorgen für Unheil. Zahnärzte nennen sie lässig „Achter“. Im Japanischen werden sie als „den Eltern unbekannt“ bezeichnet, nach der Annahme, dass die Weisheitszähne erst auftreten, wenn die Kinder aus dem Elternhaus ausgezogen sind.
Bis heute ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt, ob Weisheitszähne tatsächlich für das Verschieben ihrer Kameradschaft verantwortlich sind. Es laufen groß angelegte Studien.







06. May 2010 · 12:38 Uhr
Ich liebe ihren Style!! Hab es ihr schonmal in volltrunkenem Zustand erklärt:)
Werde es wohl mal in nüchternem Zustand nachholen müssen
06. May 2010 · 12:45 Uhr
Tolle Idee. So etwas gefällt mir immer ausgesprochen gut - der Blick hinter die Kulissen, das Teilhaben an den Gedanken von Künstlern. Mehr davon!
06. May 2010 · 13:06 Uhr
Wirklich gelungenes Projekt. In der Monifaktur würde ich auf jeden Fall einkaufen gehen. 100% Made in Germany!
06. May 2010 · 13:58 Uhr
OUI OUI C'EST TRÈS BIEN —
GREIFSWALDER POWER!
06. May 2010 · 14:35 Uhr
Die Idee ist hervorragend. Ich bin sehr gespannt, was uns in Zukunft erwartet.
06. May 2010 · 16:19 Uhr
Wunderbar wie du den Blog nach und nach weiterentwickelst, neue Kategorien und Projekte einführst! Mach unbedingt weiter so!
06. May 2010 · 16:22 Uhr
Großartige Zeichnungen! Großartige Monifaktur!
06. May 2010 · 19:27 Uhr
Monja= Schön...JA!
06. May 2010 · 20:20 Uhr
Monifantastisch!
07. May 2010 · 22:19 Uhr
Eine sehr gute Zeichnung - sie bringt das Zahnarztgefühl auch super herüber. Mein Weisheitszahn muss auch gezogen werden - ich habe die Überweisung für den Kiefernorthopäden schon in der Tasche - seufz ......
Gruß Susanne
07. May 2010 · 23:59 Uhr
tolle idee! bin gespannt, wie du sie noch weiterentwickelst.. :)
08. May 2010 · 13:53 Uhr
Schön, dass es Euch gefällt - nächsten Donnerstag gehts weiter!
10. May 2010 · 17:05 Uhr
... bin ganz schön stolz auf unser Mädchen
10. May 2010 · 21:04 Uhr
Danke an alle!
Welch wunderbare erste Runde.
29. Sep 2010 · 14:42 Uhr
Moni am Mittwoch | Keinemusik